Als freiberufliche Autorin und Moderatorin arbeitet sie überwiegend für den Deutschlandfunk und Westdeutschen Rundfunk in den Themenbereichen Sozialpolitik, Bildung, Kultur,  Medizin und Umwelt.
Als Hörfunk-Journalistin wurde Judith Grümmer für ihre Reportagen ausgezeichnet mit dem Kurt-Magnus-Preis und im Team der „Sprechstunde“  mit dem „Europäischen Journalistenpreis 2003“ der VDJM.

Menschen eine  Stimme geben, ihnen lebensnah begegnen, mit ihnen dort ins Gespräch kommen, wo ihr ganz  persönlicher Alltag stattfindet oder sie im Studiogespräch hörbar zu machen, vorallem aber auch Zeitgenossen miteinander ins Gespräch bringen, die es nicht gewohnt sind, sich ständig in den Medien darzustellen –  das ist die Aufgabe, die sie bis heute am Journalismus fasziniert.

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Nachhören: Das Feature im Deutschlandfunk: Ulrich Rückriem, Künstler. Punkt

Der Moment ist die Ewigkeit. Ulrich Rückriem, Künstler. Punkt. Nachhören Ein Feature von Judith Grümmer (Erstausstrahlung am 24. Februar 2017, 20.10 Uhr bis 21.00) Die erste Begegnung wird gleich zum Kräftemessen. Ulrich Rückriem besteht auf dem Moment. Kein Schnitt! Rohmaterial! Das muss reichen! Es ist einzig der Ursprung, der den Bildhauer interessiert. „Ich sehe einen Rohblock und sage, da steckt genau ein-mal-ein-mal-ein Meter drin, und den  haue ich  jetzt da raus. Das ist schwieriger als eine Skulptur zu machen, bei der kannst du immer was ausgleichen.“ Aus dem  zähen Ringen um den Inhalt eines Rückriem gemäßen Hörstücks entwickelt sich eine Annäherung zwischen dem Künstler[...]

Nachhören: Berlin will die Mietpreisbremse verschärfen

Am 17. August 2016 im Deutschlandfunk: "Länderzeit": Bisher ohne Wirkung? Berlin will die Mietpreisbremse verschärfen. Moderation: Judith Grümmer Nachhören Seit gut einem Jahr gilt die vom Bundestag beschlossene gesetzliche Mietpreisbremse. Demnach darf die Miete in bestimmten Ballungsräumen bei Neuvermietung nur maximal 10 Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Es sei denn, die vorher bezahlte Miete lag schon höher. Mit dieser Regulierung erhoffte man sich, die Kosten für Wohnen in der Stadt so zu regulieren, dass einkommensschwächere Menschen wie Auszubildende, Berufseinsteiger, junge Familien oder Rentner nicht weiter aus den Zentren verdrängt werden. Ein gutes Jahr später zeigt sich, dass die Mietpreisbremse den immer knapper[...]

Nachhören: Christlicher Glaube in Deutschland

Deutschlandfunk am 12. August: "Lebenszeit": Welche Rolle spielt Religion heute noch? Eine Sendung von Judith Grümmer und Andreas Stopp (Mod.) Nachhören Christliche Religion beeinflusst die Gesellschaft in Deutschland erheblich - nicht erst seit gestern. Sie prägt das Wertesystem der Gesellschaft durch ihre zehn Gebote bis hinein in die Gesetzgebung und in die Verfassung unseres Landes. Sie bestimmt die moralischen Kategorien unseres Handelns und begrenzt die Freiheiten des Einzelnen durch Regeln und Normen. Hohe Feste wie Ostern, Pfingsten und Weihnachten gliedern das Jahr nach dem christlichen Kalender. Und der Sonntag galt lange unumstößlich als arbeitsfreier Tag der Ruhe und des Kirchgangs. Ist das[...]

Wie polnische Zuwanderer eine deutsche Grenzregion wiederbeleben.

Deutschlandfunk, Länderzeit am 20. Juli 2016: "Gelebte Integration in der Uckermark. Wie polnische Zuwanderer eine deutsche Grenzregion wiederbeleben. Live aus der Uckermark" Eine Sendung von Bettina Köster und Judith Grümmer Sie ziehen in die leer stehenden Immobilien, beleben Kindergärten, kommen als Fachkräfte oder investieren selbst in neue Betriebe. Polnische Zuwanderer haben die Uckermark als neue Heimat für sich und ihre Familien entdeckt. Eine ganze Region, die in der Vergangenheit wirtschaftlich und demografisch zu veröden drohte, lebt seit einigen Jahren wieder auf. Die Vorteile dieser Zuwanderung sind auch  für die Einheimischen spürbar. In den halbverlassenen Dörfern spielen wieder Kinder auf der Straße. Unternehmen[...]

Nachhören: Haben oder Sein. Gibt es Alternativen zur Konsumgesellschaft?

In der "Lebenszeit" des Deutschlandfunks vom 03.06.2016: "Haben oder Sein. Gibt es Alternativen zur Konsumgesellschaft?" Eine Sendung von Judith Grümmer und Michael Roehl (Mod.) Nachhören „Wer bin ich, wenn ich bin, was ich habe, und dann verliere, was ich habe?“ Die Erkenntnisse des Psychoanalytikers und Philosophen Erich Fromm in seinem Buch "Haben oder Sein" schienen vor 40 Jahren einer ganzen Generation von jungen Menschen aus der Seele zu sprechen. Materieller Besitz wurde radikal in Frage gestellt zugunsten einer menschlicheren Gesellschaft. Doch die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung verlief ganz anders: Steigender Konsum wurde zur Zauberformel für Wohlstand und Wachstum. Kaufen und Besitzen entwickelte sich[...]

Nachhören: Junge Menschen in der Krise

In der "Lebenszeit" des Deutschlandfunks am 13. Mai 2016: Vom Leben überfordert? Junge Menschen in der Krise. Eine Sendung von Judith Grümmer und Petra Ensminger (Mod.) NACHHÖREN Jung, aufstrebend und glücklich? Mitte zwanzig, das Leben steht offen, Zeit, die Welt zu entdecken, doch nicht wenige sind damit schlicht überfordert. Wohin soll es gehen, was soll aus dem Leben werden? Die richtige Entscheidung zu treffen ist in unserer Gesellschaft gar nicht so einfach, angesichts der vielen Möglichkeiten und der hohen Erwartungen! Denn nicht nur „wer die Wahl hat, hat die Qual", heute geht es auch um das Beste, das Optimale, das Perfekte! Fehler und[...]

Nachhören: Wie Unternehmen Flüchtlinge integrieren wollen

In der Länderzeit des Deutschlandfunks am 4. Mai: Qualifizieren für den Arbeitsmarkt. Wie Unternehmen Flüchtlinge integrieren wollen. Eine Sendung von Judith Grümmer und Petra Ensminger (Mod.) NACHHÖREN Immer mehr Unternehmen und Verbände engagieren sich für die Integration der Neuankömmlinge. Sie bündeln auf Internetplattformen die Aktionen der einzelnen Unternehmen, damit Flüchtlingen und Unternehmen überhaupt zusammenfinden. Sie bieten Praktika und Berufsvorbereitungskurse an, fordern Nachqualifikationen und Anerkennung von den im Heimatland erreichten Abschlüssen, organisieren Begegnungsmöglichkeiten - auch nach Feierabend. Integration durch Ausbildung und Arbeit? Damit ist es freilich nicht getan, Sprachkompetenz und kulturelles Verständnis gehören dazu. Doch geht das alles Hand in Hand sind sicher gute Chancen für[...]

Nachhören: Wenn Krankheit das Leben verändert

NACHHÖREN in der "Lebenszeit" vom 22.4.16 im Deutschlandfunk : Gesundheit als höchstes Gut. Wenn Krankheit das Leben verändert. Eine Sendung von Judith Grümmer und Daniela Wiesler (Mod.) Ob Schlaganfall, Herzerkrankung, Krebs oder Parkinson: Es gibt Diagnosen, die verändern von einem Tag auf den anderen das ganze Leben: Heutzutage haben viele Patienten die Chance, mit ihrer Erkrankung viele Jahre zu leben. Mitunter auch dank lebenslanger medizinischer Behandlungen. Doch ab dem Zeitpunkt der Diagnose gerät das gewohnte Leben unwiderruflich und oftmals für immer aus den Fugen. Für die Erkrankten ebenso wie für ihre Familien und Freunde. Insbesondere wenn die Diagnose in jungen Jahren über einen[...]

Nachhören: Lässt sich mit Humor das Leben besser meistern?

In der "Lebenszeit" vom 8. April im Deutschlandfunk: Ob persönlicher Schicksalsschlag oder globale Krise. Lässt sich mit Humor das Leben besser meistern? Eine Sendung von Judith Grümmer und Andreas Stopp (Mod.) Nachhören "Lachen ist die beste Medizin," lautet ein altes Sprichwort und tatsächlich: Lachen verbessert die Sauerstoffzufuhr, schüttet Glückshormone aus, mildert Stress, lindert Schmerzen, senkt den Blutdruck. Wenn Lachen ein Lebenselixier ist, dann kann Humor ein Heilmittel sein, das in den kleinen und großen Krisen des Lebens Körper und Seele zu schützen oder wenigstens ausweglose Situationen erträglicher zu machen? Der DUDEN definiert ihn als Fähigkeit und Bereitschaft, auf bestimmte Dinge heiter und gelassen[...]

Nachhören: NRW geht gegen maßlose Managergehälter vor

Deutschlandfunk am 16.März 2016 in der Länderzeit: Das Verhältnis muss stimmen. NRW geht gegen maßlose Managergehälter vor. NACHHÖREN Künftig soll es eine festgelegte Relation zwischen Vorstandsgehältern und Durchschnittseinkommen der Arbeitnehmer geben. Dies hat das Land NRW im Bundesrat vorgeschlagen. Was einerseits der Gerechtigkeit, Verantwortung und dem sozialen Frieden dienen würde, wäre ein Alleingang Deutschlands in der Welt. Dass die Vorstände von großen deutschen Wirtschaftsunternehmen angemessen bezahlt werden sollen, stellt niemand infrage. Doch was ist eine angemessene Vergütung? Ist es zum Beispiel angemessen, dass ein Topmanager das 54-fache des Durchschnittseinkommens seiner Belegschaft verdient? Über eine gesetzliche Regelung der Managervergütungen wird seit Jahren in Wirtschaft und Politik, bei Arbeitgebern[...]

Das Gefängnis als Altersheim

Die "LEBENSZEIT" im Deutschlandfunk am 12.02.16 - Eine Live-Diskussionssendung von Barbara Weber und Judith Grümmer (Moderation) Gemeinhin gelten sie als Opfer: alte schutzbedürftige Menschen, die sich gegen Gaunereien und Raubüberfälle nicht wehren können. Als Straftäter dagegen wurden Menschen im Seniorenalter lange als "vergessene Minderheit" übersehen. Als alternde Häftlinge im lebenslangen Strafvollzug ebenso wie als kriminelle Ersttäter. Doch seit die Wirtschaftskriminalität stärker in den Blickwinkel des Strafrechts rückt, werden auch alte Straftäter häufiger öffentlich wahrgenommen: In die Jahre gekommene Promis geraten immer wieder auf die Titelseiten der Boulevardpresse, vereint unter der Rubrik: Steuerhinterziehung. Dass Diebstahl, Korruption und Betrug - als typische Delikte, die[...]

Gegen Politikverdrossenheit und Desinteresse

"Länderzeit"  vom 27. Januar 2016: "Wie lässt sich die Wahlbeteiligung steigern?" Eine Sendung von Judith Grümmer und Michael Roehl (Mod.) Die Wahlbeteiligung ist in den vergangenen Jahren stetig gesunken. Es besteht Handlungsbedarf, warnen Politiker ebenso wie Wissenschaftler. Eine zu geringe Wahlbeteiligung wird zur Demokratiegefährdung, wenn die Regierungen so ihre demokratische Legitimation verlieren. Dabei ist es egal, ob Nichtwähler ihren Stimmzettel aus Gleichgültigkeit, Politikverdrossenheit oder Protest unausgefüllt lassen. Projekte gegen Wahlmüdigkeit sollen potentielle Wähler aktivieren. Zum Beispiel in Sachsen-Anhalt, wo die Kunstfigur "Frau Wahl" als Wahlbotschafterin zur Stimmabgabe auffordert. In Schleswig-Holstein sollen u.a. mobile Wahllokale zur Landtagswahl 2017 eingesetzt und die politische Bildung gestärkt werden.[...]

Der demografische Wandel. Immer noch politisch brisant?

Die „Lebenszeit“ im Deutschlandfunk, 22. Januar 2016:Der demografische Wandel. Immer noch gesellschaftlich brisant? Lange schon warnen Bevölkerungsforscher vor den Folgen einer "vergreisender Gesellschaft":  Wir leben immer länger, während gleichzeitig der Anteil der jungen und erwerbstätigen Einwohner sinkt. Auch die Zahl der Gesamtbevölkerung wird - trotz Zuwanderung- abnehmen. Viele Bereiche sind betroffen vom Älterwerden unserer Gesellschaft. Ob Arbeitsmarkt, Rentenkasse oder Altenpflege: Der demografische Wandel hat weitreichende Folgen. Welche Lösungsansätze gibt es, um unsere Wirtschaft und unsere Sozialsysteme zukunftsfest zu machen? Haben wir begriffen, wie sehr sich unsere Gesellschaft durch den demographischen Wandel verändert? Und beginnen wir tatsächlich, uns auf die wachsende Zahl Älterer einzustellen? Gäste: Birgit[...]

Woher kommen unsere Vorbehalte gegenüber Ausländern?

Lebenszeit im Deutschlandfunk am 11. Dezember 2015:  Von Skepsis bis Hass. Woher kommen unsere Vorbehalte gegenüber Ausländern? Eine Sendung von Judith Grümmer und Michael Roehl (Mod.) Vor ein paar Tagen in einem abgelegenen Eifel-Dorf: "Toll, dass wir jetzt Flüchtlingsfamilien im Dorf haben. Da brauche ich gar nicht mehr in Urlaub fahren, denn die bringen uns die Welt ins Haus. Ich finde das spannend." "Aber wer weiß, wie die Fremden denken und welche Gefahren sie mitbringen? Also ich habe jetzt Angst, nachts allein durchs Dorf zu gehen." Dieselbe Situation, zwei Einschätzungen. Die Furcht, fremd im eigenen Land zu werden, ist älter als die[...]

Das Leben mit Demenzkranken

Deutschlandfunk: In der "Lebenszeit" am 15. November 2015: Angehörige erzählen - Eine Sendung von Judith Grümmer und Michael Roehl (Mod.) Bis zu 1,6 Millionen Menschen in Deutschland sind heute an Demenz erkrankt. Tendenz steigend. Die meisten von ihnen werden zuhause von ihren Angehörigen begleitet und gepflegt. Die Angehörigen übernehmen damit eine Aufgabe, die sich zumeist über Jahre hinzieht und sie selbst gesundheitlich, aber auch seelisch an den Rand ihre Kräfte bringen kann. Es ist schwer, mitzuerleben, wie ein Mensch, den man liebt, nach und nach in sich selbst verschwindet und gleichzeitig die Symptome der Demenz den gesamten Alltag bestimmen. „Dement heißt nicht,[...]

Mit neuem Selbstbewusstsein in den Ruhestand

Deutschlandfunk, "Lebenszeit" am 6.November 2015: "Was ich war, zählt nicht mehr". Eine Sendung von Judith Grümmer und Daniela Wiesler (Mod.) Wer bin ich, wenn ich nicht mehr hinter der Ladentheke stehe, am Lehrerpult, im Labor oder am Operationstisch? Wer bin ich, wenn mit Rente oder Pension das Berufsleben abgeschlossen ist und die Arbeit nicht mehr wie bisher meinen Alltag strukturiert? Wenn der Geldbeutel zwar schmaler, aber die selbstbestimmte Zeit dafür mehr geworden ist? "Der Austritt aus dem Berufsleben eröffnet neue Lebensherausforderungen, die sich ebenso wuppen lassen wie alle anderen zuvor“, meint Karin Weber-Duve und rät deshalb sich und ihren AltersgenossInnen zu mehr[...]

Brauchen wir mehr menschliche Zuwendung in der Medizin?

Deutschlandfunk, "Lebenszeit" am 16. Oktober 2015. Eine Sendung von Judith Grümmer und Andreas Stopp (Mod.) Der zwischenmenschliche Charakter der Medizin sei so entgleist wie selten zuvor, warnt der Medizinethiker Prof. Dr. Giovanni Maio in seinem jüngst erschienenen Buch "Den kranken Menschen verstehen". Viele Apparate und wenig Zeit stünden einem echten Arzt-Patienten-Gespräch im Wege. Doch wie wichtig sind solch zwischenmenschliche Gespräche Tatsächlich zeichnet sich die moderne Medizin durch einen hohen naturwissenschaftlich geprägten Wissensstand und immer perfektere Technik aus. Die direkte Zuwendung des Arztes trat in den vergangenen dreißig Jahren immer mehr in den Hintergrund, weil Laborwerte und Computerbilder die vermeintlich sichere Diagnose erlauben.[...]

Immer mehr Hebammen müssen ihren Beruf aufgeben

In der "Länderzeit" des Deutschlandfunks am von 10.10 Uhr bis 11.30 Uhr: Das Aus für die flächendeckende Versorgung? Eine Sendung von Judith Grümmer und Dörte Hinrichs (Mod.) Zum 1. Juli 2015 ist die Haftpflichtprämie für freiberufliche Hebammen erneut gestiegen – auf inzwischen 6.274 Euro pro Jahr. Die Versicherer begründen dies mit höheren Kosten durch schwere Geburtsfehler. Wurde im vergangenen Jahr noch lauthals von Seiten der Berufsverbände protestiert, so steigen nun immer mehr Hebammen aus der Geburtshilfe aus. Werdende Eltern, die in ihrer Region eine Hebamme suchen, müssen immer häufiger große Entfernungen in Kauf nehmen. Hinzu kommt, dass immer mehr geburtshilfliche Abteilungen[...]

Arbeiten in der Pflege

Die "Lebenszeit" im Deutschlandfunk vom 11. September 2015: Überlastet und kaum anerkannt. Arbeiten in der Pflege. Eine Sendung von Judith Grümmer und Daniela Wiesler (Mod.) Fast zweieinhalb Millionen Menschen in Deutschland sind pflegebedürftig. Jetzt schon wird geschätzt, dass sich die Anzahl der Menschen, die auf Pflege angewiesen sind, in absehbarer Zeit verdoppeln wird. Deshalb warnen Fachleute vor dem Pflegenotstand, der sich deutlich verschärfen wird. Mehr[...]

Jenseits von Besitz und Reichtum. Was braucht es zum Glücklichsein?

"Lebenszeit" vom 7. August 2015 - im Deutschlandfunk : "Jenseits von Besitz und Reichtum. Was braucht es zum Glücklichsein?" Eine Sendung von Judith Grümmer und Michael Roehl (Mod.) Es braucht keine großen Koffer, steinerne Paläste und teure Autos, um es spüren: Das Gefühl, im Leben glücklich zu sein, ist oft kostenlos zu haben. Wohlstand, gar Reichtum und Besitz sind keineswegs mit Wohlbefinden und Lebenszufriedenheit identisch. Das zumindest behaupten viele Studien, in denen Wissenschaftler nachgefragt haben, was Menschen hierzulande und weltweit glücklich macht. Wirtschaftspolitisch sind die meisten Industriegesellschaften immer noch auf Wirtschaftswachstum fixiert. Doch tatsächlich ändern immer mehr Menschen ihr Leben: Raus aus[...]

Wenn Kinder in Pflegefamilien leben

"Lebenszeit" vom 24. Juli 2015 im Deutschlandfunk: "Zuhause auf Zeit. Wenn Kinder in Pflegefamilien leben" Eine Sendung von Judith Grümmer und Dörte Hinrichs (Mod.) Es ist meistens eine schwierige Entscheidung und sie hat weitreichende Folgen: Wenn das Kindeswohl bei den leiblichen Eltern gefährdet ist, sucht das Jugendamt nach geeigneten Pflegefamilien. Rund 65.000 Kinder und Jugendliche leben hierzulande in einer Pflegefamilie, die Hälfte von Ihnen ist jünger als sechs Jahre. Den Eltern ihr Kind zu nehmen und in eine Pflegefamilie zu geben, ist eine richterliche Entscheidung und für alle Beteiligten eine Herausforderung. Nicht nur für die Herkunftsfamilie, sondern auch für die Pflege-familie, die[...]

"Mein Vater, der Maler" im Deutschlandfunk

“Mein Vater, der Maler. Ein Familienleben im Lichte der Kunst". Ein Feature von Judith Grümmer (Erstausstrahlung 2012) Das Manuskript können Sie zum privaten Gebrauch anfragen. Mit Sechzehn wird Jürgen Hans Grümmer (1935 – 2008) jüngster Meisterschüler an den Kölner Werkschulen, mit Zwanzig gilt er als Geheimtipp der Kunstszene. Mit Zweiundzwanzig hat er Frau und Tochter. Das Kind atmet Ölfarbe und Basaltstaub, spielt in Baubuden, Werkstätten und Steinbrüchen. Es wächst in einer Künstlerkommune auf und trotz aller Geborgenheit sagt es tatsächlich: “Wenn ich groß bin, werde ich Spießer!” Denn der früh vom Erfolg verwöhnte Grümmer hält den eigenen Ansprüchen nicht stand. Die Kunst nährt umso[...]

Zum Nachhören: Der selbstbestimmte Tod. Welche rechtlichen Grenzen braucht die Sterbehilfe?

Deutschlandfunk, Länderzeit am 12. März 2014, 10.10 bis 11.30 Uhr: Der selbstbestimmte Tod – Welche rechtlichen Grenzen braucht die Sterbehilfe? Eine Sendung von Judith Grümmer und Michael Roehl (Moderation) Gibt es für schwerstkranke Menschen ein Recht, ihr Lebensende selbst zu bestimmen? 155 Mal wurden im vergangenen Jahr Patienten in den selbstbestimmten Tod begleitet, heißt es auf Seiten von Organisationen wie Sterbehilfe Deutschland und Dignitas. Über die rechtlichen Grenzen dieser Sterbehilfe wird seit Jahren heftig gestritten. „Wer die Schutzmauern in unserem Wertesystem nicht stabil genug macht, hat irgendwann eine schutzlose Gesellschaft zu verantworten“, warnt Bernhard Seidenmath, stellvert. Vorsit-zender des Ausschusses für Gesundheit und Pflege[...]

Zum Nachhören: TRÄUME, WÜNSCHE, LEBENSZIELE - Die Aktion „Before I die“

DEUTSCHLANDFUNK: "Lebenszeit" am 4. Oktober, 10.10 bis 11.30 Uhr Eine Sendung von Judith Grümmer und Daniela Wiesler (Mod.) Zum Nachhören „Before I die…! Als vor rund zwei Jahren die US-amerikanische Künstlerin Candy Chang  ihre erste überdimensionierte Aktions-Tafel an einem verlassenen Haus anbrachte, wollte sie Menschen einen Raum für ihre Wünsche geben. Den Satz „Bevor ich sterbe…“ füllten Nachbarn und Passanten, Jung und Alt mit ihren ganz persönlichen Hoffnungen, ihren Träumen und Wünschen. Die schwarze Tafelwand färbte sich bunt, mit wertvollen Gedanken, mit Lustigem und Phantasie-vollem, mit ganz intimen Hilferufen. „Bevor ich sterbe, möchte ich…:“  „… einen Halbmarathon laufen.“ „… geliebt haben.“ „… Oma werden.“  „… durch[...]

ZUM NACHHÖREN: Mehr Bewerber als Plätze

Im Deutschlandfunk, "Länderzeit" am 11. September 2013, 10.10 bis 11.30 Uhr: "Mehr Bewerber als Plätze. Kommunalverbände fordern den Ausbau des Bundesfreiwilligendienstes". Moderation: Judith Grümmer Nachhören Mit Dr. Hermann Kues, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Stephan Articus, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages Florian Haggenmiller, DGB-Bundesjugendsekretär Mehr Informationen[...]

Musikalische Missionierung. Barocke Klänge aus dem Dschungel

Das Feature im Deutschlandfunk, 30. August 2013. Aus der Reihe Ortserkundungen: Barocke Klänge aus dem Dschungel Von Judith Grümmer Zum NACHLESEN «Das ich aber das glück gehabt in disse missiones geschicket zu werden, hatt nit wenig darzu geholffen, weillen ich die music verstehe, und erkenne erst ietz, warumb die göttliche vorsichtigkeit geordnet, das ich in meiner jugend die music lehrnete, damit ich nemblich aus dissen Indianern nit nur fromme und eyfferige christen, sondern auch musicanten machen sollte, als welche bishero noch kein music nach der kunst oder die noten gesehen oder gehöret haben.» (Martin Schmid, 1730) Der Schweizer Jesuitenmönch Martin Schmid war der erste.[...]

Wählen ab 16?

"Länderzeit" am 28. August 2013, 10.10 bis 11.30 Uhr: "Wählen ab 16. Wann sind Jugendliche reif für den Urnengang?" Moderation: Judith Grümmer Die Gäste in der Länderzeit: Annett Bauer, Fachstelle für Kinder- und Jugendbeteiligung Brandenburg e.V. Martina Gille, Deutsches Jugendinstitut Dr. Stefan Eisel, Konrad Adenauer Stiftung Felix Finkbeiner, Gründer der Schülerinitiative Plant-for-the-planet Mehr Infos[...]

Der Stadt den Rücken kehren?

Deutschlandfunk. "Lebenszeit" am 23. August 2013, 10.10 bis 11.30 Uhr:  "Der Stadt den Rücken kehren? Der Traum vom Landleben".  Eine Sendung von Judith Grümmer und Michael Roehl (Mod.) Gäste: - Claudia Ohlsen: Ethnologin an der Universität Kiel. Sie untersucht die Vermarktung der Ländlichkeit. - Harald Braun: Autor des Buches "Das Gummistiefel-Gefühl - Mein neues Leben in der Pampa" - Katja Trippel: Autorin des Buches "Stadtlust. Vom Glück, in der Großstadt zu leben" Mehr Infos und auch zum Nachhören[...]

Umstrittene Gasförderung.

Im Deutschlandfunk am 31. Juli 2013: " Der Streit über Chancen und Risiken von Fracking". Eine Sendung von Michael Roehl  und  Judith Grümmer Mehr[...]

Alt und innovativ. Die Zukunft der Ideenschmiede Deutschland

Deutschlandfunk. "Lebenszeit " am 19. Juli 2013, 10.10 bis 11.30 Uhr: " Die Zukunft der Ideenschmiede Deutschland" - Eine Sendung von Judith Grümmer und Michael Roehl (Moderation)  - Mit: - Prof. Dr. Eva Bamberg, Leiterin des Arbeitsbereichs Arbeits- und Organisationspsychologie an der Universität Hamburg - Prof. Dr. Arved Hübler, Leiter des Instituts für Print- und Medientechnik, Technische Universität Chemnitz - Prof. Dr. Gerhard Bosch, geschäftsführender Direktor des Instituts Arbeit und Qualifikation an der Universität Duisburg/Essen - Dipl.-Ing. Holger Krings, Technologie-Manager bei Phoenix Contact in Blomberg  [...]

Die biologische Alternsforschung und ihre Visionen

Deutschlandfunk: "Lebenszeit"  am 19. April 2013, 10.10 bis 11.30 Uhr - live mit Hörerdiskussion: DER TRAUM VON DER EWIGEN JUGEND. Die biologische Alternsforschung und ihre Visionen. Eine Sendung von Judith Grümmer und Michael Roehl (Mod.) mehr Informationen Unsere Studiogäste sind: Mone Spindler, Soziologin und Projektbeteiligte am „Diskurs Biogerontologie“ des Internationalen Zentrums für Ethik in den Wissenschaften (IZEW) und des Instituts für Ethik und Geschichte der Medizin Universität Tübingen Dr. Björn Schumacher, Biogerontologe an der Universität zu Köln, Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Alternsforschung Prof. Dr. Bernd Kleine-Gunk, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Anti-Aging Medizin e.V. [...]

Wollen wir das Altern verlangsamen? Die ethischen Fragen der biologischen Alternsforschung

Deutschlandfunk: "Aus Kultur- und Sozialwissenschaften" am 11.April 2013, 20.10 bis 21.00 Uhr Schwerpunktthema: Die ethischen Fragen der biologischen Alternsforschung Ist Alter eine Krankheit, die es zu behandeln gilt? Welche Konsequenzen hat die Verlangsamung des Alterns und die erhoffte längere, gesündere Lebenserwartung bis ins hohe Alter? Für jeden Einzelnen. Für die Familien. Für die Gesellschaft.  Ein Jahr lang wurde die ethischen Fragen der Biogerontologie mit Wissenschaftlern, Studenten und Senioren diskutiert.  Am 13. April  werden die Ergebnisse in Tübingen vorgestellt. Judith Grümmer hat mit den Studienverantwortlichen schon vor der Projektveranstaltung sprechen können. "Aus Kultur- und Sozialwissenschaften"    [...]

ZUM NACHHÖREN:Die Diskussion um die Gleichstellung homosexueller Partnerschaften

Am 5.4. 2013 im Deutschlandfunk: "Lebenszeit": „VERÄNDERTES FAMILIENBILD. Die Diskussion um die Gleichstellung homosexueller Partnerschaften“ Eine Sendung von Petra Ensminger (Mod.) und Judith Grümmer Mehr Informationen Gesprächsgäste in der Sendung: Stephanie Gerlach, Soziologin und Autorin u.a. des Handbuchs für Regenbogenfamilien Dominic Frohn, Diplom-Psychologe und Berater, wissenschaftlicher Leiter der Studie zur Lebenssituation Kölner Regenbogenfamilien Thomas Mehlkopf, Stellvertretender Bundesvorsitzender der Lesben und Schwule in der Union Jennifer Schubert, Landtagsabgeordnete in Thüringen, Bündnis 90/Die Grünen [...]

Zum NACHHÖREN: Die Bedeutung von Nachbarschaft heute

NICHT MEHR SO WIE FRÜHER? Die Bedeutung von Nachbarschaft heute Im Deutschlandfunk - ZUM NACHHÖREN 15. Februar 2013, 10.10 bis 11.30 Uhr Von Judith Grümmer und Andreas Stopp (Moderation) Mit• Prof. Dr. Saskia Handro Historikerin und Direktorin des Instituts für Didaktik der Geschichte an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster • Prof. Dr. Talja Blokland Stadtsoziologin und Direktorin des Instituts für Sozialwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin • Christian Spoerhase Quartiersmanager im Stadtteil Gallus in Frankfurt • Norbert Franke Bewohner auf dem Aegidienhof in Lübeck [...]

Das Feature "Mein Vater, der Maler"

Ein Familienleben im Lichte der Kunst Feature von Judith Grümmer, ausgestrahlt am 01.06.2012 im Deutschlandfunk Mit Sechzehn wird Jürgen Hans Grümmer (1935 - 2008) jüngster Meisterschüler an den Kölner Werkschulen, mit Zwanzig gilt er als Geheimtipp der Kunstszene. Mit Zweiundzwanzig hat er Frau und Tochter. Das Kind atmet Ölfarbe und Basaltstaub, spielt in Baubuden, Werkstätten und Steinbrüchen. Es wächst in einer Künstlerkommune auf und trotz aller Geborgenheit sagt es tatsächlich: "Wenn ich groß bin, werde ich Spießer!" Denn der früh vom Erfolg verwöhnte Grümmer hält den eigenen Ansprüchen nicht stand. Die Kunst nährt umso mehr Selbstzweifel, je weniger sie die Familie sättigt. Irgendwann kommt[...]

Bonn - Djerba und zurück. Die Geschichte einer ungewöhnlichen Schulpartnerschaft

Ein Feature von Judith Grümmer 2002 ging es endlich los. Jahrelang hatte Michael Schmidt, Lehrer an der Bonner Christophorus-Förderschule, mit seinen behinderten Schülern selbst gebackenes Brot verkauft. Mit dem Erlös wollten die Schüler_innen nach Djerba in Tunesien fliegen. Die Reise wurde wahr und aus dem Traum entstand eine bisher einzigartige Schulpartnerschaft zwischen einem europäischen und einem arabischen Land. Inzwischen wurde die deutsch-tunesische Schulpartnerschaft bereits mehrfach durch ENSA gefördert. Schüler_innen aus Bonn waren zu Gast in Tunesien, die Jugendlichen aus El May in Deutschland.  Judith Grümmer hat die Schülergruppen über Jahre hinweg auf ihren Reisen begleitet. Eine Produktion des Deutschlandfunks, 2011 - Klicken[...]

Ein Schluck Chicha für die Pachamama. Bolivianische Dorfgeschichten

Ein Feature von Judith Grümmer Fünf Stricknadeln, "cinco palillos" und etwas Wolle öffnen Türen, lösen Zungen, ermöglichen Nähe ohne große Worte. Sieben Monate lebt und arbeitet die Autorin als Freiwillige in Bolivien, paukt die Sprache, entdeckt das Land und bekommt eine ungeahnte Aufgabe: Dorffrauen bitten sie, ihnen das Sockenstricken zu zeigen. Beim gemeinsamen Nadelspiel wird die Beobachterin zur Sammlerin bolivianischer Alltagsgeschichten. Ein Jahr später hat der Fortschritt neue Straßen, Internet und Mobiltelefon in die abgelegenen Dörfer gebracht. Es wird investiert, gebaut und verbessert. Die Nachfahren der einstigen Sklaven beginnen die Zukunft Boliviens mit ihrem Wahlrecht, durch Schulbildung, Eigeninitiative und Kreativität zu[...]

Der Präsident ist weit. Leben in einem bolivianischen Andental

Ein Feature von Judith Grümmer, Westdeutscher Rundfunk, WDR5 Wer Alcalá und El Villar in Bolivien auf der Landkarte finden will, muss schon ganz genau hinschauen. Die beiden Dörfer liegen fünf und sieben Busstunden von der nächsten Stadt entfernt – und sehr weit von der bolivianischen Hauptstadt La Paz. Hier geht das Leben seinen ganz eigenen Gang, geprägt durch harte Arbeit und viele Feiern. Doch die Menschen träumen nicht nur von einem besseren Leben. Die Aktiven im Dorf setzen der anhaltenden Landflucht tatsächlich etwas entgegen. Und so wächst mit dem allmählichen Fortschritt, mit Elektrizität, Internet und Telefon auch die Überzeugung, dass sie[...]

Fluchtpunkt Sucre. Eva de Vilar über ihre Emigration nach Bolivien

In der Reihe "Erlebte Geschichten", Westdeutscher Rundfunk, WDR 5 Autorin: Judith Grümmer, Redaktion: Mark vom Hofe Eva de Vilar hieß noch Kassewitz und war neun Jahre alt, als sie mit ihren Eltern die „Patria“ bestieg, das Schiff, das ausgerechnet auf den Namen „Vaterland“ hörte, mit dem sie Deutschland und Europa nach Bolivien verließ. 1930 in Pforzheim geboren, verlor ihr Vater 1933 aus „Rassegründen“, wie sie sagt, seine Arbeit. In Leipzig an einer israelitischen Schule erhielt er eine neue Beschäftigung. Dort lebte die Familie, bis die Reichskristallnacht 1938 das endgültige Aus bedeutete und Evas Vater verhaftet und für fünf Wochen nach Buchenwald geschickt[...]

Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt. Die Geschichte einer einzigartigen Schulpartnerschaft

Ein Feature von Judith Grümmer Am Anfang der Schulbegegnung stand bei der Bonner Christophorusschule die Frage: “Leben und lernen Kinder woanders genauso wie wir?” Daraus entstand bei LehrerInnen und SchülerInnen der Wunsch, eine Förderschule für Behinderte außerhalb von Europa zu besuchen. Und dann war da noch der Traum, einmal im Leben das Meer zu sehen und auf einem Kamel zu reiten. SchülerInnen aus Bonn besuchten El Mey/Djerba in Tunesien  mit LehrerInnen und TherapeutInnen, um von der Schulpartnerschaft mit- und voneinander zu lernen. Judith Grümmer, Hörfunkautorin vom WDR hat das einzigartige deutsch-tunesische Schulprojekt begleitet. Sie beobachtete, wie Schwerstbehinderte den Schulunterricht in der Fremde[...]

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