Hier können Sie stöbern und schmöckern. Nach und nach wird dieses Archiv mit journalistischen Kostproben „aufgefüllt“, ohne den Anspruch eines vollständigen Arbeitsverzeichnisses.

Einen tabellarischen Überblick über Judith Grümmers berufliche Vita finden Sie hier.

Nachhören: In der Jugend die Welt entdecken

Lebenszeit im Deutschlandfunk am 26. Mai 2017 - 10.10 bis 11.30 Uhr, ERFAHRUNGEN FÜRS LEBEN. In der Jugend die Welt entdecken. Eine Sendung von Judith Grümmer und Andreas Stopp (Moderation) Nachhören Die Gründe, warum Jugendliche ihr vertrautes Leben für einige Zeit hinter sich lassen, um die Welt zu entdecken, sind mannigfaltig: Abenteuerlust oder um die Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Soziales Engagement. Oder einfach nur, um endlich auf eigenen Beinen zu stehen und erwachsen zu werden. Weshalb auch immer junge Menschen während oder nach der Schulzeit Auslandserfahrungen suchen, sie werden mit vielfältigen Eindrücken zurückkehren, die sie womöglich lebenslang prägen. Wir fragen in der Lebenszeit bei  jungen[...]

Niedersachsen will die Zahl der Tierversuche reduzieren

Deutschlandfunk, Länderzeit: Auf der Suche nach Alternativen - Niedersachsen will die Zahl der Tierversuche reduzieren. Eine Sendung von Judith Grümmer und Michael Roehl Weit mehr als zweieinhalb Millionen Tierversuche werden jährlich in Deutschland durchgeführt. Das Tierschutzgesetz regelt genau, unter welchen Bedingungen diese Forschung überhaupt genehmigt werden darf. Die den Tieren zugefügten Schmerzen, Leiden und Schäden müssen dabei auf das unerlässliche Maß beschränkt werden. Doch Tierversuche sind umstritten, auch unter Ärzten und Wissenschaftlern. Dürfen wir Tieren zum Wohle des Menschen Leid zufügen? Sind die wissenschaftlichen Erkenntnisse überhaupt vom Tier auf den Menschen übertragbar? „Unser Ziel ist es, Tierversuche in der Forschung zu reduzieren[...]

Nachhören: Perspektiven für Frauen in Not

Deutschlandfunk am 8. Februar 2017 im Themenschwerpunkt: "Gegen Ausgrenzung: Mittelpunkt Mensch“: Perspektiven für Frauen in Not. Wie ein Frauenhaus Familien in Krisen unterstützt. Live aus dem hexenHAUS in Espelkamp.Eine Sendung von Bettina Köster (Mod.) und Judith Grümmer Nachhören Jede vierte Frau erlebt in ihrem Leben mindestens einmal körperliche oder sexuelle Gewalt durch ihren Partner oder ihre Partnerin. Und auch Männer können zuhause beispielsweise bedroht oder geschlagen werden. Die Gefahr, im häuslichen Umfeld Gewalt zu erleben, ist wesentlich größer, als auf der Straße überfallen zu werden. In unserem Themenschwerpunkt "Mittelpunkt Mensch“ stellen wir in der 'Länderzeit' die Arbeit im hexenHAUS vor. Das Frauenhaus in[...]

Nachhören: Wie groß ist der Wunsch nach einfachen Antworten?

In der Lebenszeit des Deutschlandfunks am 27. Januar 2017: Komplizierte Welt. Wie groß ist der Wunsch nach einfachen Antworten? Eine Sendung von Andreas Stopp (Mod.) und Judith Grümmer NACHHÖREN Die globalisierte Welt erscheint uns unüberschaubar und die weltweite Informationsflut kann mitunter in Überforderung, Ratlosigkeit oder auch Empörung umschlagen. Aber ist es ein tatsächlich neues Phänomen, dass als Reaktion daraus eine Sehnsucht nach einfachen Antworten erwächst? Stimmt es, dass Politiker, Journalisten, Wissenschaftler auf der einen und Bürger auf der anderen Seite sich gegenseitig nicht mehr richtig zuhören? Ist Faktenwissen tatsächlich weniger wichtig als die persönlich gefühlte Wahrheit? Falschnachrichten, „Alternative Fakten“ oder gar Verschwörungstheorien werden[...]

Persönlicher Rückblick. Wofür bin ich dankbar im Leben?

In der Lebenszeit des Deurtschlandfunks am 30.Dezember 2016: Persönlicher Rückblick. Wofür bin ich dankbar im Leben? Eine Sendung von Judith Grümmer und Petra Ensminger (Mod.) Wofür sind Sie dankbar, wenn Sie auf das nun ausklingende Jahr und in Ihr ganz persönliches Leben zurückblicken? Jahreswechsel, viele machen sich in dieser Zeit Gedanken darüber, was war. Und nicht immer blicken wir dankbar auf die Geschehnisse zurück. Wie wir das Erlebte empfinden ist durchaus individuell. Dankbarkeit spielt dabei eine große Rolle. Sie ist „nicht nur die größte aller Tugenden, sondern auch die Grundlage für alle anderen, " so schon die These Ciceros vor zweitausend[...]

Wie Angehörige das Sterben erleben

In der Lebenszeit des Deutschlandfunks am 4. November 2016: Bis zum letzten Atemzug. Wie Angehörige das Sterben erleben.  Eine Sendung von Judith Grümmer und Michael Roehl (Mod.) Über das Sterben seiner Angehörigen zu sprechen, gehört zu den wahrscheinlich intimsten Themen überhaupt. Einen geliebten Menschen in den letzten Stunden zu begleiten, mitzuerleben, wie der letzte Atemzug ausgehaucht wird, ist eine der größten Herausforderungen im Leben. Kann man sich auf diese Tage, Stunden, auf diese existentiellen Momente des Lebens vorbereiten? Insbesondere wenn Angehörige von einem Pflegeteam und Ärzten gut begleitet werden, kann das Erleben der Sterbebegleitung  - bei aller Trauer - auch zu einer[...]

Vom Sicherheitspersonal bis zur Altenpflege: Die fehlende Wertschätzung bestimmter Berufe

Lebenszeit  im Deutschlandfunk am 14. Oktober 2016: Vom Sicherheitspersonal bis zur Altenpflege.Die fehlende Wertschätzung bestimmter Berufe. Eine Sendung von Judith Grümmer und Michael Roehl (Mod.) Sie sorgen für unsere Sicherheit. Sie sind im Notfall oft als erste zur Stelle. Sie erziehen unsere Kinder oder pflegen uns am Ende unseres Lebens. Oft rund um die Uhr und im Schichtdienst, meist unter hohen körperlichen und psychischen Belastungen. Doch am Ende steht selten ein Dankeschön und oftmals nur ein Gehaltszettel knapp über dem Mindestlohn. Und das, obwohl wir ihnen unser Leben und unsere Gesundheit anvertrauen. Egal ob Sicherheitsmitarbeiter am Flughafen, Rettungssanitäter, Erzieherin oder Pflegekraft: Bei[...]

Der Abschied vom Kinderwunsch

Deutschlandfunk am 23. September 2016, in der Lebenszeit : Auch ohne Kinder glücklich sein? Der Abschied vom Kinderwunsch. Eine Sendung von Judith Grümmer und Michael Roehl (Mod.) Viele Paare wünschen sich Kinder. Wenn die Schwangerschaft jedoch nach mehreren verhütungsfreien Jahren immer noch ausbleibt, dann wächst die Angst, ungewollt kinderlos zu bleiben. Spätestens dann beginnt der Gang in die Arztpraxen und Kliniken. Doch am Ende eines langen medizinischen Behandlungsweges muss fast die Hälfte aller Paare ihren Kinderwunsch aufgeben. Doch der Weg, dies zu akzeptieren, ist schwer. Die daraus entstehenden seelischen, sozialen und auch körperlichen Belastungen sind enorm. Zu den oft als traumatisch empfundenen[...]

Nachhören: Wenn Deutsche sich benachteiligt fühlen

Im Deutschlandfunk: In der Sendereihe "Lebenszeit" am 20.7.2016: "Wer kümmert sich eigentlich um uns?" Wenn Deutsche sich benachteiligt fühlen. Eine Sendung von Judith Grümmer und Petra Ensminger (Mod.) "Um mich kümmert sich niemand von denen da oben.", "Die sorgen sich nur um ihren eigenen Vorteil, für uns machen die nichts.", "Den Randgruppen wird alles reingeschoben und wir gehen leer aus“. Solche Sätze sind nicht selten zu hören. Eine tiefe Verunsicherung zieht sich durch das Land bis in die Mitte der Gesellschaft, warnen viele Wissenschaftler. Die Kommentare in den sozialen Netzwerken scheinen dies zu bestätigen: Viele Deutsche fühlen sich benachteiligt, unverstanden und ausgeschlossen.[...]

Nachhören: Haben oder Sein. Gibt es Alternativen zur Konsumgesellschaft?

In der "Lebenszeit" des Deutschlandfunks vom 03.06.2016: "Haben oder Sein. Gibt es Alternativen zur Konsumgesellschaft?" Eine Sendung von Judith Grümmer und Michael Roehl (Mod.) Nachhören „Wer bin ich, wenn ich bin, was ich habe, und dann verliere, was ich habe?“ Die Erkenntnisse des Psychoanalytikers und Philosophen Erich Fromm in seinem Buch "Haben oder Sein" schienen vor 40 Jahren einer ganzen Generation von jungen Menschen aus der Seele zu sprechen. Materieller Besitz wurde radikal in Frage gestellt zugunsten einer menschlicheren Gesellschaft. Doch die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung verlief ganz anders: Steigender Konsum wurde zur Zauberformel für Wohlstand und Wachstum. Kaufen und Besitzen entwickelte sich[...]

Nachhören: Junge Menschen in der Krise

In der "Lebenszeit" des Deutschlandfunks am 13. Mai 2016: Vom Leben überfordert? Junge Menschen in der Krise. Eine Sendung von Judith Grümmer und Petra Ensminger (Mod.) NACHHÖREN Jung, aufstrebend und glücklich? Mitte zwanzig, das Leben steht offen, Zeit, die Welt zu entdecken, doch nicht wenige sind damit schlicht überfordert. Wohin soll es gehen, was soll aus dem Leben werden? Die richtige Entscheidung zu treffen ist in unserer Gesellschaft gar nicht so einfach, angesichts der vielen Möglichkeiten und der hohen Erwartungen! Denn nicht nur „wer die Wahl hat, hat die Qual", heute geht es auch um das Beste, das Optimale, das Perfekte! Fehler und[...]

Nachhören: Wie Unternehmen Flüchtlinge integrieren wollen

In der Länderzeit des Deutschlandfunks am 4. Mai: Qualifizieren für den Arbeitsmarkt. Wie Unternehmen Flüchtlinge integrieren wollen. Eine Sendung von Judith Grümmer und Petra Ensminger (Mod.) NACHHÖREN Immer mehr Unternehmen und Verbände engagieren sich für die Integration der Neuankömmlinge. Sie bündeln auf Internetplattformen die Aktionen der einzelnen Unternehmen, damit Flüchtlingen und Unternehmen überhaupt zusammenfinden. Sie bieten Praktika und Berufsvorbereitungskurse an, fordern Nachqualifikationen und Anerkennung von den im Heimatland erreichten Abschlüssen, organisieren Begegnungsmöglichkeiten - auch nach Feierabend. Integration durch Ausbildung und Arbeit? Damit ist es freilich nicht getan, Sprachkompetenz und kulturelles Verständnis gehören dazu. Doch geht das alles Hand in Hand sind sicher gute Chancen für[...]

Nachhören: Wenn Krankheit das Leben verändert

NACHHÖREN in der "Lebenszeit" vom 22.4.16 im Deutschlandfunk : Gesundheit als höchstes Gut. Wenn Krankheit das Leben verändert. Eine Sendung von Judith Grümmer und Daniela Wiesler (Mod.) Ob Schlaganfall, Herzerkrankung, Krebs oder Parkinson: Es gibt Diagnosen, die verändern von einem Tag auf den anderen das ganze Leben: Heutzutage haben viele Patienten die Chance, mit ihrer Erkrankung viele Jahre zu leben. Mitunter auch dank lebenslanger medizinischer Behandlungen. Doch ab dem Zeitpunkt der Diagnose gerät das gewohnte Leben unwiderruflich und oftmals für immer aus den Fugen. Für die Erkrankten ebenso wie für ihre Familien und Freunde. Insbesondere wenn die Diagnose in jungen Jahren über einen[...]

Nachhören: Lässt sich mit Humor das Leben besser meistern?

In der "Lebenszeit" vom 8. April im Deutschlandfunk: Ob persönlicher Schicksalsschlag oder globale Krise. Lässt sich mit Humor das Leben besser meistern? Eine Sendung von Judith Grümmer und Andreas Stopp (Mod.) Nachhören "Lachen ist die beste Medizin," lautet ein altes Sprichwort und tatsächlich: Lachen verbessert die Sauerstoffzufuhr, schüttet Glückshormone aus, mildert Stress, lindert Schmerzen, senkt den Blutdruck. Wenn Lachen ein Lebenselixier ist, dann kann Humor ein Heilmittel sein, das in den kleinen und großen Krisen des Lebens Körper und Seele zu schützen oder wenigstens ausweglose Situationen erträglicher zu machen? Der DUDEN definiert ihn als Fähigkeit und Bereitschaft, auf bestimmte Dinge heiter und gelassen[...]

Nachhören: NRW geht gegen maßlose Managergehälter vor

Deutschlandfunk am 16.März 2016 in der Länderzeit: Das Verhältnis muss stimmen. NRW geht gegen maßlose Managergehälter vor. NACHHÖREN Künftig soll es eine festgelegte Relation zwischen Vorstandsgehältern und Durchschnittseinkommen der Arbeitnehmer geben. Dies hat das Land NRW im Bundesrat vorgeschlagen. Was einerseits der Gerechtigkeit, Verantwortung und dem sozialen Frieden dienen würde, wäre ein Alleingang Deutschlands in der Welt. Dass die Vorstände von großen deutschen Wirtschaftsunternehmen angemessen bezahlt werden sollen, stellt niemand infrage. Doch was ist eine angemessene Vergütung? Ist es zum Beispiel angemessen, dass ein Topmanager das 54-fache des Durchschnittseinkommens seiner Belegschaft verdient? Über eine gesetzliche Regelung der Managervergütungen wird seit Jahren in Wirtschaft und Politik, bei Arbeitgebern[...]

Das Gefängnis als Altersheim

Die "LEBENSZEIT" im Deutschlandfunk am 12.02.16 - Eine Live-Diskussionssendung von Barbara Weber und Judith Grümmer (Moderation) Gemeinhin gelten sie als Opfer: alte schutzbedürftige Menschen, die sich gegen Gaunereien und Raubüberfälle nicht wehren können. Als Straftäter dagegen wurden Menschen im Seniorenalter lange als "vergessene Minderheit" übersehen. Als alternde Häftlinge im lebenslangen Strafvollzug ebenso wie als kriminelle Ersttäter. Doch seit die Wirtschaftskriminalität stärker in den Blickwinkel des Strafrechts rückt, werden auch alte Straftäter häufiger öffentlich wahrgenommen: In die Jahre gekommene Promis geraten immer wieder auf die Titelseiten der Boulevardpresse, vereint unter der Rubrik: Steuerhinterziehung. Dass Diebstahl, Korruption und Betrug - als typische Delikte, die[...]

Gegen Politikverdrossenheit und Desinteresse

"Länderzeit"  vom 27. Januar 2016: "Wie lässt sich die Wahlbeteiligung steigern?" Eine Sendung von Judith Grümmer und Michael Roehl (Mod.) Die Wahlbeteiligung ist in den vergangenen Jahren stetig gesunken. Es besteht Handlungsbedarf, warnen Politiker ebenso wie Wissenschaftler. Eine zu geringe Wahlbeteiligung wird zur Demokratiegefährdung, wenn die Regierungen so ihre demokratische Legitimation verlieren. Dabei ist es egal, ob Nichtwähler ihren Stimmzettel aus Gleichgültigkeit, Politikverdrossenheit oder Protest unausgefüllt lassen. Projekte gegen Wahlmüdigkeit sollen potentielle Wähler aktivieren. Zum Beispiel in Sachsen-Anhalt, wo die Kunstfigur "Frau Wahl" als Wahlbotschafterin zur Stimmabgabe auffordert. In Schleswig-Holstein sollen u.a. mobile Wahllokale zur Landtagswahl 2017 eingesetzt und die politische Bildung gestärkt werden.[...]

Der demografische Wandel. Immer noch politisch brisant?

Die „Lebenszeit“ im Deutschlandfunk, 22. Januar 2016:Der demografische Wandel. Immer noch gesellschaftlich brisant? Lange schon warnen Bevölkerungsforscher vor den Folgen einer "vergreisender Gesellschaft":  Wir leben immer länger, während gleichzeitig der Anteil der jungen und erwerbstätigen Einwohner sinkt. Auch die Zahl der Gesamtbevölkerung wird - trotz Zuwanderung- abnehmen. Viele Bereiche sind betroffen vom Älterwerden unserer Gesellschaft. Ob Arbeitsmarkt, Rentenkasse oder Altenpflege: Der demografische Wandel hat weitreichende Folgen. Welche Lösungsansätze gibt es, um unsere Wirtschaft und unsere Sozialsysteme zukunftsfest zu machen? Haben wir begriffen, wie sehr sich unsere Gesellschaft durch den demographischen Wandel verändert? Und beginnen wir tatsächlich, uns auf die wachsende Zahl Älterer einzustellen? Gäste: Birgit[...]

Woher kommen unsere Vorbehalte gegenüber Ausländern?

Lebenszeit im Deutschlandfunk am 11. Dezember 2015:  Von Skepsis bis Hass. Woher kommen unsere Vorbehalte gegenüber Ausländern? Eine Sendung von Judith Grümmer und Michael Roehl (Mod.) Vor ein paar Tagen in einem abgelegenen Eifel-Dorf: "Toll, dass wir jetzt Flüchtlingsfamilien im Dorf haben. Da brauche ich gar nicht mehr in Urlaub fahren, denn die bringen uns die Welt ins Haus. Ich finde das spannend." "Aber wer weiß, wie die Fremden denken und welche Gefahren sie mitbringen? Also ich habe jetzt Angst, nachts allein durchs Dorf zu gehen." Dieselbe Situation, zwei Einschätzungen. Die Furcht, fremd im eigenen Land zu werden, ist älter als die[...]

Das Leben mit Demenzkranken

Deutschlandfunk: In der "Lebenszeit" am 15. November 2015: Angehörige erzählen - Eine Sendung von Judith Grümmer und Michael Roehl (Mod.) Bis zu 1,6 Millionen Menschen in Deutschland sind heute an Demenz erkrankt. Tendenz steigend. Die meisten von ihnen werden zuhause von ihren Angehörigen begleitet und gepflegt. Die Angehörigen übernehmen damit eine Aufgabe, die sich zumeist über Jahre hinzieht und sie selbst gesundheitlich, aber auch seelisch an den Rand ihre Kräfte bringen kann. Es ist schwer, mitzuerleben, wie ein Mensch, den man liebt, nach und nach in sich selbst verschwindet und gleichzeitig die Symptome der Demenz den gesamten Alltag bestimmen. „Dement heißt nicht,[...]

Mit neuem Selbstbewusstsein in den Ruhestand

Deutschlandfunk, "Lebenszeit" am 6.November 2015: "Was ich war, zählt nicht mehr". Eine Sendung von Judith Grümmer und Daniela Wiesler (Mod.) Wer bin ich, wenn ich nicht mehr hinter der Ladentheke stehe, am Lehrerpult, im Labor oder am Operationstisch? Wer bin ich, wenn mit Rente oder Pension das Berufsleben abgeschlossen ist und die Arbeit nicht mehr wie bisher meinen Alltag strukturiert? Wenn der Geldbeutel zwar schmaler, aber die selbstbestimmte Zeit dafür mehr geworden ist? "Der Austritt aus dem Berufsleben eröffnet neue Lebensherausforderungen, die sich ebenso wuppen lassen wie alle anderen zuvor“, meint Karin Weber-Duve und rät deshalb sich und ihren AltersgenossInnen zu mehr[...]

Brauchen wir mehr menschliche Zuwendung in der Medizin?

Deutschlandfunk, "Lebenszeit" am 16. Oktober 2015. Eine Sendung von Judith Grümmer und Andreas Stopp (Mod.) Der zwischenmenschliche Charakter der Medizin sei so entgleist wie selten zuvor, warnt der Medizinethiker Prof. Dr. Giovanni Maio in seinem jüngst erschienenen Buch "Den kranken Menschen verstehen". Viele Apparate und wenig Zeit stünden einem echten Arzt-Patienten-Gespräch im Wege. Doch wie wichtig sind solch zwischenmenschliche Gespräche Tatsächlich zeichnet sich die moderne Medizin durch einen hohen naturwissenschaftlich geprägten Wissensstand und immer perfektere Technik aus. Die direkte Zuwendung des Arztes trat in den vergangenen dreißig Jahren immer mehr in den Hintergrund, weil Laborwerte und Computerbilder die vermeintlich sichere Diagnose erlauben.[...]

Immer mehr Hebammen müssen ihren Beruf aufgeben

In der "Länderzeit" des Deutschlandfunks am von 10.10 Uhr bis 11.30 Uhr: Das Aus für die flächendeckende Versorgung? Eine Sendung von Judith Grümmer und Dörte Hinrichs (Mod.) Zum 1. Juli 2015 ist die Haftpflichtprämie für freiberufliche Hebammen erneut gestiegen – auf inzwischen 6.274 Euro pro Jahr. Die Versicherer begründen dies mit höheren Kosten durch schwere Geburtsfehler. Wurde im vergangenen Jahr noch lauthals von Seiten der Berufsverbände protestiert, so steigen nun immer mehr Hebammen aus der Geburtshilfe aus. Werdende Eltern, die in ihrer Region eine Hebamme suchen, müssen immer häufiger große Entfernungen in Kauf nehmen. Hinzu kommt, dass immer mehr geburtshilfliche Abteilungen[...]

Arbeiten in der Pflege

Die "Lebenszeit" im Deutschlandfunk vom 11. September 2015: Überlastet und kaum anerkannt. Arbeiten in der Pflege. Eine Sendung von Judith Grümmer und Daniela Wiesler (Mod.) Fast zweieinhalb Millionen Menschen in Deutschland sind pflegebedürftig. Jetzt schon wird geschätzt, dass sich die Anzahl der Menschen, die auf Pflege angewiesen sind, in absehbarer Zeit verdoppeln wird. Deshalb warnen Fachleute vor dem Pflegenotstand, der sich deutlich verschärfen wird. Mehr[...]

Jenseits von Besitz und Reichtum. Was braucht es zum Glücklichsein?

"Lebenszeit" vom 7. August 2015 - im Deutschlandfunk : "Jenseits von Besitz und Reichtum. Was braucht es zum Glücklichsein?" Eine Sendung von Judith Grümmer und Michael Roehl (Mod.) Es braucht keine großen Koffer, steinerne Paläste und teure Autos, um es spüren: Das Gefühl, im Leben glücklich zu sein, ist oft kostenlos zu haben. Wohlstand, gar Reichtum und Besitz sind keineswegs mit Wohlbefinden und Lebenszufriedenheit identisch. Das zumindest behaupten viele Studien, in denen Wissenschaftler nachgefragt haben, was Menschen hierzulande und weltweit glücklich macht. Wirtschaftspolitisch sind die meisten Industriegesellschaften immer noch auf Wirtschaftswachstum fixiert. Doch tatsächlich ändern immer mehr Menschen ihr Leben: Raus aus[...]

Wenn Kinder in Pflegefamilien leben

"Lebenszeit" vom 24. Juli 2015 im Deutschlandfunk: "Zuhause auf Zeit. Wenn Kinder in Pflegefamilien leben" Eine Sendung von Judith Grümmer und Dörte Hinrichs (Mod.) Es ist meistens eine schwierige Entscheidung und sie hat weitreichende Folgen: Wenn das Kindeswohl bei den leiblichen Eltern gefährdet ist, sucht das Jugendamt nach geeigneten Pflegefamilien. Rund 65.000 Kinder und Jugendliche leben hierzulande in einer Pflegefamilie, die Hälfte von Ihnen ist jünger als sechs Jahre. Den Eltern ihr Kind zu nehmen und in eine Pflegefamilie zu geben, ist eine richterliche Entscheidung und für alle Beteiligten eine Herausforderung. Nicht nur für die Herkunftsfamilie, sondern auch für die Pflege-familie, die[...]

Die Diskussion um Mietspiegel und Mietpreisbremse

"Länderzeit" im Deutschlandfunk am 08.07. 2015: Die Diskussion um Mietspiegel und Mietpreisbremse. Wird bezahlbarer Wohnraum in Großstädten immer knapper? Am Mikrofon: Judith Grümmer Seit dem 1. Juni haben die Bundesländer die Möglichkeit, eine vom Bundestag beschlossene gesetzliche Mietpreisbremse einzurichten. Dafür müssen sie jene Gebiete festlegen, in denen der Wohnungsmarkt angespannt ist. Dort können dann weitere sprunghafte Mietpreissteigerungen gesetzlich ausgebremst werden, um z.B. sozial schwächere und junge Familien nicht weiter aus den Städten zu verdrängen. Berlin, Hamburg und NRW machen nun den Anfang. Hier gilt die Verordnung seit dem 1. Juli. Doch können gesetzliche Mietpreisregulierungen den immer knapper werdenden, bezahlbaren Wohnraum tatsächlich regulieren? Die[...]

Ist der Stress am Arbeitsplatz wirklich nicht zu stoppen?

Deutschlandfunk, Lebenszeit am 22.05.2015 - Live: Diagnose ohne Konsequenzen. Ist der Stress am Arbeitsplatz wirklich nicht zu stoppen? Eine Sendung von Judith Grümmer und Michael Roehl (Mod.) Die Diagnose ist eindeutig: Viele Arbeitnehmer in Deutschland fühlen sich durch den Druck am Arbeitsplatz überfordert und arbeiten weit mehr, als ihnen gut tut. Nach einer Studie des Gesundheitsmonitors der Bertelsmann-Stiftung und der Krankenkasse Barmer GEK legt dabei jeder vierte Vollzeit-Beschäftige ein Arbeitstempo vor, das längerfristig nicht durchzuhalten ist. Mit gravierenden Folgen: Seit Jahren steigt die Zahl der Fehltage von erkrankten Arbeit-nehmern. Und es sind vor allem die psychischen Belastungen am Arbeitsplatz, die erhebliche[...]

Ein neues Gesetz soll die Hospiz- und Palliativversorgung verbessern

Deutschlandfunk am 29. April 2015, in der Länderzeit:  Ob stationär, zuhause oder im Pflegeheim. Ein neues Gesetz soll die Hospiz- und Palliativversorgung verbessern. Eine Sendung von Judith Grümmer und Michael Roehl (Mod.) Rund 900.000 Menschen sterben jährlich in Deutschland, viele von ihnen ohne eine entsprechende professionelle Betreuung und Begleitung. Und obwohl 2/3 von ihnen gerne zu Hause ihren letzten Lebensabschnitt erleben wollen, sterben die Meisten am Ende in Krankenhäusern oder Pflegeheimen. Damit Schwerstkranke in Zukunft besser versorgt werden können, wird Bundesgesundheits-minister Hermann Gröhe dem Kabinett heute (29.04.) einen entsprechenden Gesetzentwurf vorgelegen. Ziel ist der Ausbau der Palliativ- und Hospizbetreuung in ganz Deutschland,[...]

Die Diskussion über Smartphone-Nutzung, Tablets und WLAN an deutschen Schulen.

Deutschlandfunk am 25. März 2015, in der "Länderzeit": Totalverbot oder Unterrichtsmedium? Die Diskussion über Smartphone-Nutzung, Tablets und WLAN an deutschen Schulen. Eine Sendung von Judith Grümmer und Michael Roehl (Mod.) Im Schulgebäude und auf dem Schulgelände sind Mobilfunktelefone und sonstige digitale Speichermedien, die nicht zu Unterrichtszwecken verwendet werden, auszuschalten", heißt es in  Bayern. In den meisten anderen Bundesländern müssen die Schulen selbst in ihrer Hausordnung festlegen, wie sie mit den digitalen Medien während der täglichen Schulzeit umgehen. Mit der Konsequenz, dass die Smartphone und Tablets in der einen Schule verboten, in einer anderen jedoch ausdrücklich im Unterricht verwendet werden. Die Befürworter des[...]

Inklusion in der Arbeitswelt

Deutschlandfunk am 13. März 2015 in der Lebenszeit: Nur eine Worthülse? Inklusion in der Arbeitswelt. Eine Sendung von Judith Grümmer und Bettina Schmieding (Mod.) Die Arbeitslosenquote von Menschen mit Behinderungen ist fast doppelt so hoch wie bei Nichtbehinderten. Und das, obwohl bei uns in Deutschland Menschen nicht aufgrund ihrer Handicaps benachteiligt werden dürfen. So stieg beispielsweise die Arbeitslosenquote bei Akademikern mit Behinderung in den vergangenen Jahren besonders stark an, obwohl die Unternehmen gesetzlich verpflichtet sind, solche Mitarbeiter zu beschäftigen. Doch stattdessen sehen viele Betriebe nur die vermeintlichen Nachteile, die die Integration von Menschen mit Behinderungen mit sich bringen könnte und zahlen lieber[...]

Häusliche Gewalt.

Wenn Schläge den Alltag bestimmen. Eine Sendung aus der Reihe "Lebenszeit"  im Deutschlandfunk - von Judith Grümmer und Dörte Hinrichs (Mod.) Jede vierte Frau in Deutschland hat schon körperliche, sexuelle oder psychische Gewalt in der Partnerschaft erlebt. Doch obwohl das Gewaltschutzgesetz seit mehr als zehn Jahren die Opfer häuslicher Gewalt deutlich besser schützt als zuvor, werden ihre Erfahrungen immer noch tabuisiert, verharmlost und schnell entschuldigt. Auch von den betroffenen Frauen selbst, die aus allen gesellschaftlichen Schichten kommen. Dabei ist es nicht nur die Angst vor dem Täter, die die Opfer schweigen lässt. Es ist auch die Scham, sich nicht vor der körperlichen[...]

Arbeitgeber Bundeswehr. Befremdliche Welt aus Drill und Disziplin?

Die "Lebenszeit" im Deutschlandfunk, 23. Februar 2015. Eine Sendung von Judith Grümmer und Michael Roehl (Mod.) Als zukunftsorientierte und moderne Arbeitgeber  wirbt die Bundeswehr seit der Aussetzung der Wehrpflicht bei jungen Erwachsenen. Deren freiwilliges Engagement in staatsbürgerliche  Verantwortung könnte der erste Schritt in einer längeres oder gar unbefristetes Ausbildungs- und Arbeitsverhältnis als Soldat oder Soldatin sein. Doch was junge Staatsbürger in Uniform dann im Kasernenalltag erleben, steht für viele Jugendliche im Widerspruch zu dem Anspruch der Armee als attraktiver Arbeitgeber.  Jeder vierte Freiwillige bricht seinen Freiwilligen Wehrdienst vorzeitig ab. Schon der raue Ton auf dem Kasernenhof, der  Drill, die geforderte Disziplin macht[...]

Nachhören: Die unerkannte Chance? Flüchtlinge in Deutschland

Deutschlandfunk, "Länderzeit" am 3. Dezember 2914: Die unerkannte Chance? Flüchtlinge in Deutschland. Eine Sendung von Judith Grümmer und Michael Roehl (Mod.) Nachhören „Die aktuelle Einwanderungswelle bietet eine Jahrhundertchance“, betonte unlängst  der Wirtschaftsjournalist Henrik Müller. Und tatsächlich mehren sich die Stimmen derer, die der Sorge von zu großen Belastungen unserer Sozialsysteme widersprechen. „Es lohnt sich, dass Wirtschaft und Politik gemeinsam prüfen, wie man Flüchtlingen Ausbildungsperspektiven in Deutschland ermöglichen kann“, so äußerte sich etwa der Wirtschaftsminister von Baden-Württemberg. Tatsächlich wächst die Erkenntnis, dass es mehr als ein humanitäres Bekenntnis ist, Flüchtlinge willkommen zu heißen und sie darin zu unterstützen, sich so schnell wie möglich von[...]

Nachhören: Lebensspuren

 "Lebenszeit" im Deutschlandfunk am 21. November 2014:  "Lebensspuren. Was bleibt von mir nach meinem Tod?" Eine Sendung von Judith Grümmer und Andreas Stopp (Mod.) Unser Leben hat seinen Anfang mit unserer Geburt. Und unser Leben hat ein Ende: den Tod. Persönlich fragen sich die Meisten, was wohl für uns danach kommt. Genauso wichtig aber sind die Gedanken darüber, was von jedem einzelnen von uns nach seinem Sterben auf der Welt zurückbleibt. Wie gestaltet der Mensch sein Leben so, dass vielleicht ein paar Lebensspuren für die Nachwelt erhalten bleiben? Als Vorbild. Als Gewinn. Als Glücksmoment. Als Erinnerung für die Lebenden. Aber auch[...]

"Mein Vater, der Maler" im Deutschlandfunk

“Mein Vater, der Maler. Ein Familienleben im Lichte der Kunst". Ein Feature von Judith Grümmer (Erstausstrahlung 2012) Das Manuskript können Sie zum privaten Gebrauch anfragen. Mit Sechzehn wird Jürgen Hans Grümmer (1935 – 2008) jüngster Meisterschüler an den Kölner Werkschulen, mit Zwanzig gilt er als Geheimtipp der Kunstszene. Mit Zweiundzwanzig hat er Frau und Tochter. Das Kind atmet Ölfarbe und Basaltstaub, spielt in Baubuden, Werkstätten und Steinbrüchen. Es wächst in einer Künstlerkommune auf und trotz aller Geborgenheit sagt es tatsächlich: “Wenn ich groß bin, werde ich Spießer!” Denn der früh vom Erfolg verwöhnte Grümmer hält den eigenen Ansprüchen nicht stand. Die Kunst nährt umso[...]

Plötzlich ist alles anders. Wie umgehen mit der Diagnose Krebs?

Die Lebenszeit im Deutschlandfunk vom 17.10.2014 : Plötzlich ist alles anders. Wie umgehen mit der Diagnose Krebs? - Eine Sendung von Judith Grümmer und Michael Roehl (Mod.) Sie kommt als Blitz aus heiterem Himmel. Oder als schleichende Angst, die dann plötzlich zur lähmenden Gewissheit wird. Die Diagnose Krebs zerstört von einem Tag auf den anderen den Lebensalltag eines jeden Patienten. Es ist schwer, mit den Konsequenzen dieser Gewissheit umzugehen. Denn die Krebserkrankung droht nicht nur, dem Patienten die Kontrolle über sein Leben zu entreißen. Sie ist eine Art Familienkrankheit, die auch Angehörige extrem belastet. Wie reagieren Menschen in dem Augenblick, in dem sie[...]

Zum Nachhören: "Plattdüütsch is cool"

Deutschlandfunk. Länderzeit am 13. August 2014 von 10.10 bis 11.30: Die Wiederentdeckung der Dialekte Zum Nachhören „Wir können alles. Außer Hochdeutsch“ war die erfolgreichste Länderwerbung in ganz Deutschland. Ist die Mundart demnach eine landestypische, sympathische Sprachfertigkeit, auf die nicht nur die Baden-Württemberger stolz sind? Tatsache ist, dass immer mehr Bundesbürger den Dialekt ihrer Heimat vernachlässigen, vermeiden oder nicht mehr sprechen können. Vielerorts fürchten die Deutschen immer noch, Dialekt sei ein Zeichen für Rückständigkeit und mangelnde Bildung. Doch inzwischen mehren sich die Stimmen, die den fortschreitenden Verlust dieses Kulturgutes bedauern. Und vom Europarat kommt gar die Aufforderung, die regional- und Minderheiten-sprachen in Deutschland besser zu[...]

Zum Nachhören: Wie sich eine Gemeinde für Flüchtlinge stark macht

Die Länderzeit am 3. September 2014.  Ein Zeichen gegen Rechts. Wie sich eine Gemeinde für Flüchtlinge stark macht.  Live aus  einer Gemeinde in Brandenburg Zum Nachhören „Wir wollen die Asylsuchenden hier nicht nur unterbringen, sondern integrieren,“ hieß es im Frühjahr diesen Jahres in einem Dorf in Brandenburg. Ein neu eingerichtetes Asylbewerberheim als „Ort der friedlichen Begegnung“ und als klares Bekenntnis der Bürger gegen Rechts. Vorausgegangen waren kontroverse Diskussionen, in denen verunsicherte Dorfbewohner miteinander darüber debattiert hatten, wie sich denn der Alltag verändern würde, wenn 154 Flüchtlinge, Fremde aus Krisen-, Kriegs- und Elendsgebieten plötzlich in ihrer Nachbarschaft leben würden. Rechtsradikale hatten dann diese [...]

Zum Nachhören: Nazi-Raubkunst in deutschen Museen?

In den Bundesländer soll die Herkunftskorschung verstärkt werden. Eine Sendung von Judith Grümmer und Michael Roehl (Moderation) Zum Nachhören Der Fall Gurlitt hat das Thema wieder in die Öffentlichkeit gebracht: Im Frühjahr 2012 hatte die Augsburger Staatsanwaltschaft in der Wohnung von Cornelius Gurlitt Kunstwerke entdeckt, die schnell in den Verdacht gerieten, Nazi-Raubkunst zu sein. Eine Entdeckung, die für Furore sorgte: Denn die Medien wiesen in ihrer Berichterstattung darauf hin, dass auch in deutschen Museen immer noch zahlreiche Kunstwerke vermutet werden, die den im Dritten Reich verfolgten und ermordeten Juden gehörten. Geraubt, erpresst, enteignet – oder vermeintlich treuen Händen zur Obhut anvertraut: Die[...]

Zum Nachhören: Die Angst vor dem Altsein

Einsam und gebrechlich. Die Angst vor dem Altsein. Eine Sendung von Judith Grümmer und Dörte Hinrichs (Mod.) Zum Nachhören „Das Alter ist ein Massaker“,  so der amerikanische Schriftsteller Philipp Roth, also eine Abfolge von Krankheiten mit tödlichem Ende, von Kräfteverlusten und zunehmenden Abhängigkeiten. Wie Kindheit und Jugend, so bringt auch das Alter neue Möglichkeiten und Herausforderungen mit sich, weiß der Nürnberger Psychogerontologe Frieder R. Lang. "Das Alter befragt den Menschen: Wer bist du?" Und im besten Fall – so der Kölner Schriftsteller Dieter Wellershoff - kann die Antwort lauten: "Das Wesentliche ist mir nicht zu nehmen. Das muss man erreichen, um menschlich leben zu[...]

Zum Nachhören: Der zunehmende Druck am Arbeitsplatz

Kein Ende in Sicht? Der zunehmende Druck am Arbeitsplatz. Eine Sendung von Judith Grümmer und Michael Roehl (Moderation) Mehr Informationen und der Link zum Nachhören[...]

Zum Nachhören: Absehbare Entspannung auf dem Wohnungsmarkt?

Live im Deutschlandfunk am 14. Mai 2014 : Die Mietpreisbremse und ihre Folgen. Eine Sendung von Judith Grümmer und Michael Roehl (Mod.) Wer heute in städtischen Ballungsräumen eine Wohnung anmietet, muss bis zu einem Drittel mehr zahlen als der Vormieter. Deshalb hat die Große Koalition eine Mietpreisbremse vereinbart, die  überzogene Miet-Forderungen einschränken soll. Außerdem sollen zukünftig die Maklergebühren von dem bezahlt werden müssen, der den Wohnungsvermittler beauftragt. Wenn das Gesetz nach den Plänen der Bundesregierung im Sommer in Kraft tritt, sind die Bundesländer gefordert: Sie können Gebiete festlegen, in denen die Mietpreisbremse gelten soll. ... Mehr mp3-Nachhören Unsere Gesprächspartner sind: Reiner Breuer, SPD-Landtagsabgeordneter in[...]

Zum Nachhören: Leben bis zum Schluss. Der Prozess des Sterbens

Lebenszeit im Deutschlandfunk am 11. April 2014: Der Prozess des Sterbens. Eine Sendung von Judith Grümmer und Andreas Stopp (Mod.) Podcast zum Nachhören und Download Wie möchte ich sterben? Was verstehe ich selbst unter gutem Sterben? Und: Wie kann ich mich auf meinen eigenen Tod so vorbereiten, dass das Sterben nicht eine unendliche Qual wird? Fragen, über die wir eher nicht nachdenken, so lange es uns gut geht. Der Gedanke an die eigene Todesstunde macht manchen Angst. Sie wollen nicht wahrhaben, dass uns allen diese Stunde unwiderruflich schlagen wird, denn das Sterben gehört zum Leben einfach dazu. Vielleicht begegnen wir dem Tod erst[...]

Zum Nachhören: Was wir zum Leben wirklich brauchen

Lebenszeit im Deutschlandfunk am 14. März 2015: Weniger besitzen - Was wir zum Leben wirklich brauchen. Eine Sendung von Judith Grümmer und Daniela Wiesler (Mod.) Haben Sie eine Idee davon, wie viele Gegenstände Sie zurzeit besitzen? Oder einfacher gefragt: Wie viele Schuhe oder Handtaschen? Wie viele Werkzeuge haben Sie doppelt und in den vergangenen Jahren nie in der Hand gehabt? Oder: Das wievielte Auto fahren Sie und mit dem wievielten Handy telefonieren Sie gerade? Wie viele Bücher verstauben seit Jahren ungelesen in Ihrem Regal? Es sind wahrscheinlich um die 10 000 Gegenstände, die Sie gerade ihr Eigen nennen. Das ist der Durchschnittswert[...]

Zum Nachhören: Der selbstbestimmte Tod. Welche rechtlichen Grenzen braucht die Sterbehilfe?

Deutschlandfunk, Länderzeit am 12. März 2014, 10.10 bis 11.30 Uhr: Der selbstbestimmte Tod – Welche rechtlichen Grenzen braucht die Sterbehilfe? Eine Sendung von Judith Grümmer und Michael Roehl (Moderation) Gibt es für schwerstkranke Menschen ein Recht, ihr Lebensende selbst zu bestimmen? 155 Mal wurden im vergangenen Jahr Patienten in den selbstbestimmten Tod begleitet, heißt es auf Seiten von Organisationen wie Sterbehilfe Deutschland und Dignitas. Über die rechtlichen Grenzen dieser Sterbehilfe wird seit Jahren heftig gestritten. „Wer die Schutzmauern in unserem Wertesystem nicht stabil genug macht, hat irgendwann eine schutzlose Gesellschaft zu verantworten“, warnt Bernhard Seidenmath, stellvert. Vorsit-zender des Ausschusses für Gesundheit und Pflege[...]

Zum Nachhören: Wenn die Miete unbezahlbar wird

Länderzeit  am 22. Januar 2014 im Deutschlandfunk:  In Deutschland verlieren immer mehr Menschen ihre Wohnung. Eine Sendung von Judith Grümmer undMichael Roehl (Mod.) Notquartiere, Billigpensionen, Campingplätze, wechselnde Übernachtungsmöglichkeiten bei Bekannten oder auch der regengeschützte Hauseingang in der Fußgängerzone: Für mehr als 284 000 Menschen in Deutschland ist die Wohnungslosigkeit allgegenwärtiger Alltag. Tendenz steigend. Denn immer mehr Menschen in Deutschland verlieren ihre Wohnung, weil sie die Miete nicht mehr zahlen können, zwangsgeräumt werden oder keine bezahlbare Wohnung finden. Die hohen Miet– und Energienebenkosten seien Brandbeschleuniger, warnt die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe und fordert von der neuen Bundesregierung eine Nationale Strategie gegen Wohnungsnot und Armut. Was müssen[...]

Zum Nachhören: Haben es Trennungskinder heute leichter?

Deutschlandfunk:  "Lebenszeit" am 10.Januar, 10.10 bis 11.30 Uhr: Eine Sendung von Judith Grümmer und Bettina Schmieding (Moderation). Geschiedene Eltern zu haben, ist längst kein gesellschaftlicher Makel mehr. In den Großstädten geht fast jede zweite Ehe auseinander. Alleinerziehende Mütter oder Väter ebenso wie Patchworkfamilien mit bunt zusammengewürfelter Kinderschar sind schon fast normal. Aber bedeutet das auch, dass es Scheidungskinder heute leichter haben, wenn die Eltern auseinander gehen? Trägt gesellschaftliche Akzeptanz dazu bei, dass Scheidungskinder weniger leiden? Mehr Diskutieren Sie mit. Rufen Sie uns an unter der kostenfreien Telefonnummer. 00800 44 64 44 64 oder mailen Sie uns unter: lebenszeit@deutschlandfunk.de Studiogäste: Katrin Normann, Familientherapeutin und Leiterin des[...]

Zum Nachhören: Was kümmert uns die Not der Anderen?

Deutschlandfunk -  Lebenszeit am 20. Dezember, 10.10 bis 11.30 Uhr: MITGEFÜHL ADE. Was kümmert uns die Not der Anderen? Eine Sendung von Judith Grümmer und Andreas Stopp (Mod.) Haben Sie Freunde, Nachbarn oder Kollegen, die Ihnen den Rücken stärken, wenn Sie sich verlassen, missverstanden und hilflos fühlen? Haben Sie selbst eine helfende Hand, ein offenes Ohr oder Zeit übrig, wenn Sie andere Menschen, vielleicht sogar Fremde, in Not sehen? Es ist genau dieses Mitgefühl, das Menschen wieder aufrichtet und auf das eine funktionierende Gemeinschaft nicht verzichten kann. Solidarität ist einer der Eckpfeiler, auf denen unsere Gesellschaft Jahrzehnte lang  sicher und demokratisch[...]

Zum Nachhören: Die Diskussion über Zwangsunterbringungen in der Psychiatrie

Live im Deutschlandfunk: Länderzeit am 13.11.2013, 10.10 bis 11.30 Uhr - Moderation: Judith Grümmer Dringender Reformbedarf? Die Diskussion über Zwangsunterbringungen in der Psychiatrie ZUM NACHHÖREN Es ist ein alltäglicher Alptraum, der in vielen von uns Urängste weckt: Weggesperrt. Mit Medikamenten zwangsbehandelt. Ans Bett fixiert.  Über  Tage, Monate, Jahre als ver-rückt begutachtet und  in einer Psychiatrischen Klinik untergebracht. Gegen den eigenen Willen. Für etwa 120.000 Menschen jährlich wird dieser Alptraum in Deutschland Realität,  so die Schätzungen. Das geschieht dann, wenn jemand  entweder straffällig geworden ist und als psychisch krank begutachtet wurde. Oder wenn zu befürchten ist, dass ein psychisch kranker Mensch droht, straffällig zu werden[...]

Zum Nachhören: WENN DAS GELD KAUM REICHT.

Lebenszeit im Deutschlandfunk am 08.11. 2013, 10.10 bis 11.30 Uhr: Leben in prekären Verhältnissen. Eine Sendung von Judith Grümmer und Andreas Stopp (Moderation). ZUM NACHHÖREN Die Armut nimmt in Deutschland zu, obwohl die Wirtschaft boomt und die Arbeitslosenzahlen sinken. Immer mehr Menschen leben in prekären Verhältnissen, oft mit befristeten Arbeitsverhältnissen und unterbezahlt. Kommt dann noch ein Schicksalsschlag oder eine Krankheit hinzu, wird die Existenz schnell perspektivlos. Betroffen sind Alleinerziehende mit ihren Kindern, junge Erwachsene genauso wie alte Menschen. Mehr Diskutieren Sie mit Prof. Christoph Butterwegge , Politologe und Armutsforscher an der Universität Köln Susanne Wolf, Schuldnerberatung Herne e.V. Linda, Studentin Rufen Sie uns an unter der[...]

Zum Nachhören: TRÄUME, WÜNSCHE, LEBENSZIELE - Die Aktion „Before I die“

DEUTSCHLANDFUNK: "Lebenszeit" am 4. Oktober, 10.10 bis 11.30 Uhr Eine Sendung von Judith Grümmer und Daniela Wiesler (Mod.) Zum Nachhören „Before I die…! Als vor rund zwei Jahren die US-amerikanische Künstlerin Candy Chang  ihre erste überdimensionierte Aktions-Tafel an einem verlassenen Haus anbrachte, wollte sie Menschen einen Raum für ihre Wünsche geben. Den Satz „Bevor ich sterbe…“ füllten Nachbarn und Passanten, Jung und Alt mit ihren ganz persönlichen Hoffnungen, ihren Träumen und Wünschen. Die schwarze Tafelwand färbte sich bunt, mit wertvollen Gedanken, mit Lustigem und Phantasie-vollem, mit ganz intimen Hilferufen. „Bevor ich sterbe, möchte ich…:“  „… einen Halbmarathon laufen.“ „… geliebt haben.“ „… Oma werden.“  „… durch[...]

Der Stadt den Rücken kehren?

Deutschlandfunk. "Lebenszeit" am 23. August 2013, 10.10 bis 11.30 Uhr:  "Der Stadt den Rücken kehren? Der Traum vom Landleben".  Eine Sendung von Judith Grümmer und Michael Roehl (Mod.) Gäste: - Claudia Ohlsen: Ethnologin an der Universität Kiel. Sie untersucht die Vermarktung der Ländlichkeit. - Harald Braun: Autor des Buches "Das Gummistiefel-Gefühl - Mein neues Leben in der Pampa" - Katja Trippel: Autorin des Buches "Stadtlust. Vom Glück, in der Großstadt zu leben" Mehr Infos und auch zum Nachhören[...]

Umstrittene Gasförderung.

Im Deutschlandfunk am 31. Juli 2013: " Der Streit über Chancen und Risiken von Fracking". Eine Sendung von Michael Roehl  und  Judith Grümmer Mehr[...]

Alt und innovativ. Die Zukunft der Ideenschmiede Deutschland

Deutschlandfunk. "Lebenszeit " am 19. Juli 2013, 10.10 bis 11.30 Uhr: " Die Zukunft der Ideenschmiede Deutschland" - Eine Sendung von Judith Grümmer und Michael Roehl (Moderation)  - Mit: - Prof. Dr. Eva Bamberg, Leiterin des Arbeitsbereichs Arbeits- und Organisationspsychologie an der Universität Hamburg - Prof. Dr. Arved Hübler, Leiter des Instituts für Print- und Medientechnik, Technische Universität Chemnitz - Prof. Dr. Gerhard Bosch, geschäftsführender Direktor des Instituts Arbeit und Qualifikation an der Universität Duisburg/Essen - Dipl.-Ing. Holger Krings, Technologie-Manager bei Phoenix Contact in Blomberg  [...]

In der Eifel wächst der Widerstand gegen die Energiewende

Deutschlandfunk, "Länderzeit" am 8. Mai 2013, 10.10 bis 11.30 Uhr: "Vom Pumpspeicherkraftwerk bis zum Windrad. In der Eifel wächst der Widerstand gegen die Energiewende" - Live vom Rursee in NRW. Moderation: Michael Roehl und Judith Grümmer Mehr Informationen [...]

Die biologische Alternsforschung und ihre Visionen

Deutschlandfunk: "Lebenszeit"  am 19. April 2013, 10.10 bis 11.30 Uhr - live mit Hörerdiskussion: DER TRAUM VON DER EWIGEN JUGEND. Die biologische Alternsforschung und ihre Visionen. Eine Sendung von Judith Grümmer und Michael Roehl (Mod.) mehr Informationen Unsere Studiogäste sind: Mone Spindler, Soziologin und Projektbeteiligte am „Diskurs Biogerontologie“ des Internationalen Zentrums für Ethik in den Wissenschaften (IZEW) und des Instituts für Ethik und Geschichte der Medizin Universität Tübingen Dr. Björn Schumacher, Biogerontologe an der Universität zu Köln, Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Alternsforschung Prof. Dr. Bernd Kleine-Gunk, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Anti-Aging Medizin e.V. [...]

Wollen wir das Altern verlangsamen? Die ethischen Fragen der biologischen Alternsforschung

Deutschlandfunk: "Aus Kultur- und Sozialwissenschaften" am 11.April 2013, 20.10 bis 21.00 Uhr Schwerpunktthema: Die ethischen Fragen der biologischen Alternsforschung Ist Alter eine Krankheit, die es zu behandeln gilt? Welche Konsequenzen hat die Verlangsamung des Alterns und die erhoffte längere, gesündere Lebenserwartung bis ins hohe Alter? Für jeden Einzelnen. Für die Familien. Für die Gesellschaft.  Ein Jahr lang wurde die ethischen Fragen der Biogerontologie mit Wissenschaftlern, Studenten und Senioren diskutiert.  Am 13. April  werden die Ergebnisse in Tübingen vorgestellt. Judith Grümmer hat mit den Studienverantwortlichen schon vor der Projektveranstaltung sprechen können. "Aus Kultur- und Sozialwissenschaften"    [...]

ZUM NACHHÖREN:Die Diskussion um die Gleichstellung homosexueller Partnerschaften

Am 5.4. 2013 im Deutschlandfunk: "Lebenszeit": „VERÄNDERTES FAMILIENBILD. Die Diskussion um die Gleichstellung homosexueller Partnerschaften“ Eine Sendung von Petra Ensminger (Mod.) und Judith Grümmer Mehr Informationen Gesprächsgäste in der Sendung: Stephanie Gerlach, Soziologin und Autorin u.a. des Handbuchs für Regenbogenfamilien Dominic Frohn, Diplom-Psychologe und Berater, wissenschaftlicher Leiter der Studie zur Lebenssituation Kölner Regenbogenfamilien Thomas Mehlkopf, Stellvertretender Bundesvorsitzender der Lesben und Schwule in der Union Jennifer Schubert, Landtagsabgeordnete in Thüringen, Bündnis 90/Die Grünen [...]

HERAUSFORDERUNG FÜR DIE FAMILIE. Wenn Kinder das Nest verlassen

Deutschlandfunk - Lebenszeit 1. März 2013 HERAUSFORDERUNG FÜR DIE FAMILIE Wenn Kinder das Nest verlassen Team: Judith Grümmer und Dörte Hinrichs (Mod.) Mit Norbert Wilbertz, Psychologe, Familienberater und Vater von vier erwachsenen Kindern Sylvia Rosenkranz-Hirschhäuser, Autorin, Mutter zweier erwachsener Töchter Regina Neumann, Soziologin am Staatsinstitut für Familienforschung an der Universität Bamberg Mehr  [...]

"Fahndung via Facebook. Was bringt der Einsatz sozialer Netzwerke bei der Polizei?

Deutschlandfunk - Länderzeit am 27.02.2013, 10.10 bis 11.30 Uhr: "Fahndung via Facebook. Was bringt der Einsatz sozialer Netzwerke bei der Polizei?" Moderation: Michael Roehl, Autorin: Judith Grümmer    [...]

Zum NACHHÖREN: Die Bedeutung von Nachbarschaft heute

NICHT MEHR SO WIE FRÜHER? Die Bedeutung von Nachbarschaft heute Im Deutschlandfunk - ZUM NACHHÖREN 15. Februar 2013, 10.10 bis 11.30 Uhr Von Judith Grümmer und Andreas Stopp (Moderation) Mit• Prof. Dr. Saskia Handro Historikerin und Direktorin des Instituts für Didaktik der Geschichte an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster • Prof. Dr. Talja Blokland Stadtsoziologin und Direktorin des Instituts für Sozialwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin • Christian Spoerhase Quartiersmanager im Stadtteil Gallus in Frankfurt • Norbert Franke Bewohner auf dem Aegidienhof in Lübeck [...]

Deutschlandfunk: Auf fremden Wurzeln wachsen

Hören Sie am 18.11.2012 um 00.05 Uhr am DeutschlandRadio Kultur und um 23.05 Uhr im Deutschlandfunk: Auf fremden Wurzeln wachsen. Eine Lange Nacht über Adoptionen. Von Doris Arp und Judith Grümmer (Moderation). Im Dämmerlicht zwischen Wachen und Schlafen träumen sich Kinder gerne in ihr Land der Ferne. Vermutlich hat sich so ziemlich jeder schon einmal in eine andere, fremde Familie hinein fantasiert.  Was wäre, wenn ich in einer ganz anderen Familie aufwachsen würde, wenn meine Eltern gar nicht meine Eltern sind? Ein faszinierendes Fantasiespiel. Es verliert an Reiz, wenn es Realität ist. Dann stellen sich schwierigere Fragen: Woher komme ich, was und wer[...]

plusMagazin im September/Oktober 2012: Wie aus Nachbarn Freunde wurden.

  Dies ist eine Liebeserklärung. Nicht das, was Sie denken. Gemeint ist eine Hausgemeinschaft. Eine, die sich jeden Mittwoch zum Essen trifft. Eine die Geborgenheit schenkt, eine, die Judith Grümmer-Kehrer nicht missen möchte.                   (Klicken Sie auf die Heftseiten zum Nachlesen) Mehr Infos zum plusMagazin Sie können den Beitrag auch als pdf-Datei lesen: Familienessen Kleiner Tipp? Mit "Strg und + " vergrößern und mit "Strg und - " verkleinern Sie das Bild auf Ihrem Monitor[...]

Zum Nachhören: "Dein Papa arbeitet jetzt auf Montage"

Wenn Familienangehörige ins Gefängnis müssen. Dieses Thema diskutierte die "Länderzeit" im Deutschlandfunk am 26. September 2012. Gäste im Studio: Andrea Heberling, Familienpädagogin in der JVA Wuppertal Harald Egerer, Geschäftsführer des Projekt Chance e.V. und Leiter der JVA Karlsruhe und Dr. Klaus Roggenthin, Geschäftsführer der Bundesarbeitsgemeinschaft für Straffälligenhilfe e.V. Moderation: Judith Grümmer ZUM NACHHÖREN und Downloaden[...]

Jetzt zum Nachhören: Rückkehr nach Ostdeutschland. Immer mehr Abwanderer ziehen zurück in die alte Heimat

"Länderzeit"  im Deutschlandfunk am 8.8.2012, 10.10 bis 11.30 Uhr Moderation: Michael Roehl. Autorin: Judith Grümmer. Es diskutieren: Kerstin Mogdans, Projektleiterin von PFIFF Sachsen-Anhalt Dr. Alexander Kubis vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in Nürnberg Arne Lietz, Rückkehrer und Mitautor des im August 2012 erscheinenden Buches „Dritte Generation Ost – Wer wir sind. Was wir wollen“ Sie können die Sendung NACHHÖREN oder downloaden      [...]

Jetzt zum Nachhören: "Gesellschaftlich verdrängt. Tabuthema Tod"

"Lebenszeit" am 3. August 2012, 10.10 bis 11.30 Uhr  DEUTSCHLANDFUNK Eine Sendung von Adalbert Siniawski und Judith Grümmer (Moderation) → Zum Nachhören und Download „Ich wär’ sautraurig, wenn ich gehen müsste“, sagte einmal Christoph Schlingensief. „Ich hab da a) keinen Bock drauf und b), ich find das so sensationell hier!" Das Buch über das Krebsleiden des 2010 verstorbenen Regisseurs wurde zum Bestseller und war Anlass für zahlreiche öffentliche Gespräche über den Tod. Dennoch glauben zwei Drittel der Deutschen, dass die Gesellschaft, also wir alle, den Tod nicht wahrhaben wollen und aus unserem Alltag verdrängen. Man spricht über Patientenverfügungen, Vorsorgevollmachten und die Grenzen der Sterbehilfe.[...]

Ein Leben für die Politik

"Lebenszeit" im Deutschlandfunk am 20.7.2012 von 10.10 bis 11.30 Uhr „Jung und alt im Gespräch: Ein Leben für die Politik“. Eine Sendung von Judith Grümmer und Bettina Schmieding (Moderation). Es ist ein Extremberuf, eine Leidenschaft oder auch ein Privileg – das Leben als Politiker. Es ist ein hartes Geschäft, in dem mehr denn je 18-Stunden-Tage, öffentliche Dauerbeobachtung und permanente Medienpräsenz erwartet werden. „Bevor du Politik als Beruf ausübst, solltest du als Metzger, Anwalt oder anderes gearbeitet haben“ hat der frühere Arbeits- und Sozialminister Norbert Blüm einmal den nachfolgenden Politikergenerationen geraten. Doch tatsächlich scheint die Botschaft vieler alter Vollblutpolitiker an die Jungen eher[...]

plusMagazin im Mai/Juni 2012: Vatersprüche

10 Sätze, bei denen mein Vater recht hatte: Ein Satz, ein dahergesagter Spruch - der immer wieder in den Ohren klingt. Wie recht ihr Vater doch hatte, stellte Judith Grümmer erst Jahre später fest, als sie selbst schon erwachsene Kinder hatte. (Klicken Sie auf die Heftseiten zum Nachlesen - Tipp: Mit Strg - und Strg + können Sie die Größe Ihrer Bildschirmseite verkleinern und vergrößern, um den Lesekomfort zu verbessern) [...]

Vom Erfolg überrannt. Ein Jahr Bundesfreiwilligendienst

Am 13. Juni 2012 moderierten Michael Roehl und Judith Grümmer  in der Reihe "Länderzeit" - live aus der KBF in Mössingen - die Diskussionssendung "Vom Erfolg überrannt. Ein Jahr Bundesfreiwilligendienst". Jetzt zum Nachhören[...]

Das Feature "Mein Vater, der Maler"

Ein Familienleben im Lichte der Kunst Feature von Judith Grümmer, ausgestrahlt am 01.06.2012 im Deutschlandfunk Mit Sechzehn wird Jürgen Hans Grümmer (1935 - 2008) jüngster Meisterschüler an den Kölner Werkschulen, mit Zwanzig gilt er als Geheimtipp der Kunstszene. Mit Zweiundzwanzig hat er Frau und Tochter. Das Kind atmet Ölfarbe und Basaltstaub, spielt in Baubuden, Werkstätten und Steinbrüchen. Es wächst in einer Künstlerkommune auf und trotz aller Geborgenheit sagt es tatsächlich: "Wenn ich groß bin, werde ich Spießer!" Denn der früh vom Erfolg verwöhnte Grümmer hält den eigenen Ansprüchen nicht stand. Die Kunst nährt umso mehr Selbstzweifel, je weniger sie die Familie sättigt. Irgendwann kommt[...]

Vorbilder, Helden und Idole. Wer prägt uns bis ins Alter?

Lebenszeit am 23.3.2012 im Deutschlandfunk - von Adalbert Siniawski und Judith Grümmer (Moderation) Nachhören Glaubt man Umfragen, dann gilt Altkanzler Helmut Schmidt mit seinen 93 Jahren als das größte Vorbild in Deutschland, gefolgt von TV-Moderator Günther Jauch und Bundeskanzlerin Angela Merkel. Doch gerade der Politik, so scheint es, gehen die Vorbilder aus. Auch Konzernlenker stehen seit der Finanzkrise in einem schiefen Licht. Viele Menschen orientieren sich stattdessen an den eigenen Eltern oder an Bekannten, die sich ehrenamtlich engagieren. Sie sind so etwas wie die Alltagshelden von heute. Helden beweisen Mut, Risiko- und Einsatzbereitschaft, wo andere lieber zurückstecken. Manchmal entpuppen sie sich als falsche Vorbilder.[...]

Bonn - Djerba und zurück. Die Geschichte einer ungewöhnlichen Schulpartnerschaft

Ein Feature von Judith Grümmer 2002 ging es endlich los. Jahrelang hatte Michael Schmidt, Lehrer an der Bonner Christophorus-Förderschule, mit seinen behinderten Schülern selbst gebackenes Brot verkauft. Mit dem Erlös wollten die Schüler_innen nach Djerba in Tunesien fliegen. Die Reise wurde wahr und aus dem Traum entstand eine bisher einzigartige Schulpartnerschaft zwischen einem europäischen und einem arabischen Land. Inzwischen wurde die deutsch-tunesische Schulpartnerschaft bereits mehrfach durch ENSA gefördert. Schüler_innen aus Bonn waren zu Gast in Tunesien, die Jugendlichen aus El May in Deutschland.  Judith Grümmer hat die Schülergruppen über Jahre hinweg auf ihren Reisen begleitet. Eine Produktion des Deutschlandfunks, 2011 - Klicken[...]

Ein Schluck Chicha für die Pachamama. Bolivianische Dorfgeschichten

Ein Feature von Judith Grümmer Fünf Stricknadeln, "cinco palillos" und etwas Wolle öffnen Türen, lösen Zungen, ermöglichen Nähe ohne große Worte. Sieben Monate lebt und arbeitet die Autorin als Freiwillige in Bolivien, paukt die Sprache, entdeckt das Land und bekommt eine ungeahnte Aufgabe: Dorffrauen bitten sie, ihnen das Sockenstricken zu zeigen. Beim gemeinsamen Nadelspiel wird die Beobachterin zur Sammlerin bolivianischer Alltagsgeschichten. Ein Jahr später hat der Fortschritt neue Straßen, Internet und Mobiltelefon in die abgelegenen Dörfer gebracht. Es wird investiert, gebaut und verbessert. Die Nachfahren der einstigen Sklaven beginnen die Zukunft Boliviens mit ihrem Wahlrecht, durch Schulbildung, Eigeninitiative und Kreativität zu[...]

Der Präsident ist weit. Leben in einem bolivianischen Andental

Ein Feature von Judith Grümmer, Westdeutscher Rundfunk, WDR5 Wer Alcalá und El Villar in Bolivien auf der Landkarte finden will, muss schon ganz genau hinschauen. Die beiden Dörfer liegen fünf und sieben Busstunden von der nächsten Stadt entfernt – und sehr weit von der bolivianischen Hauptstadt La Paz. Hier geht das Leben seinen ganz eigenen Gang, geprägt durch harte Arbeit und viele Feiern. Doch die Menschen träumen nicht nur von einem besseren Leben. Die Aktiven im Dorf setzen der anhaltenden Landflucht tatsächlich etwas entgegen. Und so wächst mit dem allmählichen Fortschritt, mit Elektrizität, Internet und Telefon auch die Überzeugung, dass sie[...]

Fluchtpunkt Sucre. Eva de Vilar über ihre Emigration nach Bolivien

In der Reihe "Erlebte Geschichten", Westdeutscher Rundfunk, WDR 5 Autorin: Judith Grümmer, Redaktion: Mark vom Hofe Eva de Vilar hieß noch Kassewitz und war neun Jahre alt, als sie mit ihren Eltern die „Patria“ bestieg, das Schiff, das ausgerechnet auf den Namen „Vaterland“ hörte, mit dem sie Deutschland und Europa nach Bolivien verließ. 1930 in Pforzheim geboren, verlor ihr Vater 1933 aus „Rassegründen“, wie sie sagt, seine Arbeit. In Leipzig an einer israelitischen Schule erhielt er eine neue Beschäftigung. Dort lebte die Familie, bis die Reichskristallnacht 1938 das endgültige Aus bedeutete und Evas Vater verhaftet und für fünf Wochen nach Buchenwald geschickt[...]

Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt. Die Geschichte einer einzigartigen Schulpartnerschaft

Ein Feature von Judith Grümmer Am Anfang der Schulbegegnung stand bei der Bonner Christophorusschule die Frage: “Leben und lernen Kinder woanders genauso wie wir?” Daraus entstand bei LehrerInnen und SchülerInnen der Wunsch, eine Förderschule für Behinderte außerhalb von Europa zu besuchen. Und dann war da noch der Traum, einmal im Leben das Meer zu sehen und auf einem Kamel zu reiten. SchülerInnen aus Bonn besuchten El Mey/Djerba in Tunesien  mit LehrerInnen und TherapeutInnen, um von der Schulpartnerschaft mit- und voneinander zu lernen. Judith Grümmer, Hörfunkautorin vom WDR hat das einzigartige deutsch-tunesische Schulprojekt begleitet. Sie beobachtete, wie Schwerstbehinderte den Schulunterricht in der Fremde[...]
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