Lebenslauf als pdf zum Ausdrucken

Ausbildungsjahre:
Während des Studiums (Geschichte, Geographie und Pädagogik an der Universität zu Köln) arbeitete sie als Fernseh- und Hörfunkjournalistin für den Westdeutschen Rundfunk u.a. für die „Aktuelle Stunde“ und den Deutschlandfunk. Außerdem schrieb sie regelmäßig für die Ärzte-Zeitung und den Rheinischen Merkur. Studienabschluss 1986 mit Magister. Seitdem zunächst freiberufliche Journalistin, Moderatorin, Autorin vorwiegend für WDR-Hörfunk und Deutschlandfunk. Seit 2004 außerdem Audiobiografin.

Schwerpunkte der journalistischen Arbeit: Medizin, Gesundheitspolitik und Patientenbiografien, Sozial- und Bildungspolitik, Familienpolitik, Umwelt. Beim Deutschlandfunk u.a. Sendereihen wie „Sprechstunde“ (Medizin-Sendung, anderthalb Stunden, live mit einem Schwerpunktthema), „Was meinen Sie?“ (anderthalbstündige Diskussionssendung zu gesellschaftsrelevanten Themen), „Berlin Friedrichstrasse“ (1999/2000) und „Studiozeit – Aus Kultur- und Sozialwissenschaften“, „Länderzeit“ (seit 2000 bis heute), Feature, „Lange Nacht“. An der Konzeption der Sendereihe „Lebenszeit“ war sie maßgeblich beteiligt.
Für den WDR moderierte sie mehr als zehn Jahre bis 2009 die „Lebensart“ in WDR5 und war außerdem 1980 bis 2009 als freie Autorin auf unterschiedlichen Programmplätzen zunächst für WDR2, dann WDR5 zu insbesondere mit familienpolitischen und medizinischen Themen tätig.

Zur Zeit arbeitet Judith Grümmer journalistisch für den Deutschlandfunk u.a. in den Redaktionen Länderzeit, Lebenszeit und Lange Nacht. Außerdem ist sie Audiobiografin und Produzentin von Familien-, Patienten- und Firmenhörbüchern.

Seit 2008 kümmert sie sich außerdem um den künstlerischen Nachlass des Malers und Bildhauers Jürgen Hans Grümmer, dessen einzige Tochter sie ist, und vertritt die Rechte des Künstlers.

Hörbücher, Feature, Bücher, ehrenamtliche Projekte u.a.:

Familienhörbuch – Audio-Biografien – Palliativmedizin:
2004 – Gründung des Redaktionsbüros „Familienhörbuch“ 2006 – Medizinisches Hörbuch „Palliativmedizin und Sterbebegleitung“ für die Kölner Klinik für Palliativmedizin / Dr. Mildred Scheel Haus, Köln – zu beziehen über die Deutsche Krebshilfe

2006 – Hörbuch „Neue Wege gehen. Die Lebensgemeinschaft Eichhof. Ein Hörbuch über den Alltag erwachsener Menschen mit geistigen Behinderungen“

2013 Freie wissenschaftliche Mitarbeiterin und journalistische Begleitung des Projektes „Lebensansichten – Interviews mit Palliativpatienten“ am Institut für Palliativmedizin an der Universität zu Köln. (Projektleiter: Prof. Dr. Raymond Voltz. Projektlaufzeit: 01.10.2012 – 31.01.2014. Fördernde Institution: Deutsche Krebshilfe)

Seit 2014: Konzeptentwicklung von „Audio-Biografien schwer erkrankter Mütter und Väter. Patienten erzählen für ihr Kinder“ und Patientenhörbüchern, in denen stationär aufgenommene Palliativpatienten Facetten ihrer Lebensgeschichte erzählen.

Engagement: Bolivien
2008 – siebenmonatiger Arbeitsaufenthalt in Bolivien mit Recherchen und Vorbereitung für zwei Hörbuch- und Kulturprojekte u.a. in Zusammenarbeit mit dem Bolivianischen Jugendherbergswerk. Schwerpunktthemen: Freiwilligenarbeit und Reportagen aus Bolivien und Entwicklung des Strumpfstrickprojektes „Cinco Palillos“ in den bolivianischen Anden.

2009 – zweiter Arbeitsaufenthalt und Fortsetzung des Sozialprojektes „Cinco Palillos“ in Bolivien.

Seit 2010 für den Deutschlandfunk neben zahlreichen kleineren Reportagen und Berichten aus Bolivien für WDR5 und DLF u.a. das 50minütige Feature „Ein Schluck Chicha für die Pachamama“.

2011 Autorin des Buches „Mosaico Boliviano. Bolivien in Reportagen, Interviews und Momentaufnahmen“

2013 entsteht nach einer weiteren elfwöchigen Bolivienrecherche u.a. für WDR5 das 18 Minuten-Feature „Barocke Klänge im bolivianischen Dschungel“ und im Deutschlandfunk das 45 Minuten Feature „Musikalische Missionierung. Barocke Klänge aus dem Dschungel“ . Außerdem wird das Sozialprojekt „Cinco Palillos“ in einer dritten Phase fortgeführt.

… und Tunesien
2005 bis 2011 Langzeitreportage über eine Deutsch-Tunesisches Schulprojekt – mit Reportage für WDR und Feature für den Deutschlandfunk „Bonn – Djerba und zurück. Die Geschichte einer ungewöhnlichen Schulpartnerschaft“

2012 wird das Feature „Bonn – Djerba und zurück. Die Geschichte einer ungewöhnlichen Schulpartnerschaft“ mit Unterstützung des Auswärtigen Amts ins Arabische übersetzt und in arabischer Hörfassung produziert. Auf dem 14. Internationalen Sonderpädagogischen Kongress auf Djerba im Februar 2012 und beim Global Media Forum der Deutschen Welle 2012 werden das deutsche-tunesische Schulprojekt und das Radiofeature präsentiert.

Engagement: Kunst
Seit 2008 Aufarbeitung des Künstlerischen Nachlass des Kölner Malers und Bildhauers Jürgen Hans Grümmer, verbunden mit einer ersten posthumen Werkausstellung im Herbst 2010 und weiteren Folgeausstellung im Frühjahr 2011 – siehe http://www.juergenhans-gruemmer.de/ und http://www.opernbrunnen.de/

2010 Herausgeberin der im Kunstbuchverlag `Die Neue Sachlichkeit´ erschienenen Künstlermonografie „Jürgen Hans Grümmer. Maler und Bildhauer“

2012 setzt Judith Grümmer in dem 50ig-minütigen Feature „Mein Vater, der Maler. Eine Familienleben im Lichte der Kunst“ ihre eigene Familiengeschichte in Szene.

Als Vertreterin des Künstlerischen Urheberschutzes vertritt sie die Rechte des Künstlers Grümmer im Öffentlichen Raum und Kunst am Bau.

Auszeichnungen:
1985 Kurt-Magnus-Preis, Förderpreis der ARD für qualifizierte Nachwuchskräfte für ihre Reportagen beim Deutschlandfunk
2003 „Europäischen Journalistenpreis 2003“ der VDJM (Verband Deutscher Medizin Journalisten)

Ausbildung:
Studium der Geschichte, Geographie und Pädagogik an der Universität zu Köln mit Magisterabschluss


 

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