In der Lebenszeit des Deutschlandfunks am 4. November 2016: Bis zum letzten Atemzug. Wie Angehörige das Sterben erleben.  Eine Sendung von Judith Grümmer und Michael Roehl (Mod.)

NACHHÖREN

Über das Sterben seiner Angehörigen zu sprechen, gehört zu den wahrscheinlich intimsten Themen überhaupt. Einen geliebten Menschen in den letzten Stunden zu begleiten, mitzuerleben, wie der letzte Atemzug ausgehaucht wird, ist eine der größten Herausforderungen im Leben.

Kann man sich auf diese Tage, Stunden, auf diese existentiellen Momente des Lebens vorbereiten? Insbesondere wenn Angehörige von einem Pflegeteam und Ärzten gut begleitet werden, kann das Erleben der Sterbebegleitung  – bei aller Trauer – auch zu einer beglückenden und angstbefreienden Erfahrung werden. Eine Erfahrung, die das eigene Leben, aber auch die Angst vor der eigenen Sterblichkeit verändert.

In der Lebenszeit möchten wir uns im Gespräch mit Ihnen und unseren Gästen der allerletzten Lebensphase eines Menschen annähern. Welche Unterstützung gibt es für Angehörige, um gut Abschied nehmen zu können? Wie kann jeder für sich seinen persönlichen Weg finden, einen Sterbenden zu begleiten? Und kann man sich vorbereiten auf solch eine Begleitung, etwa durch das Wissen um die biologischen Abläufe eines Sterbeprozesses.

Die Gäste:

Dr. Petra Anwar, Palliativärztin bei Home Care Berlin
Liz Röder, Angehörige und ehrenamtliche Mitarbeiterin bei Bonn Lighthouse e.V., Verein für Hospizarbeit
Ulla Baumert, Angehörige
Andrea El Khawaga, Palliativfachkraft, Stationsleitung der Palliativstation Saunders im Universitätsklinikum Bonn

Share →
Follow

Get every new post delivered to your Inbox

Join other followers: