Deutschlandfunk, Länderzeit am 20. Juli 2016: „Gelebte Integration in der Uckermark. Wie polnische Zuwanderer eine deutsche Grenzregion wiederbeleben. Live aus der Uckermark“ Eine Sendung von Bettina Köster und Judith Grümmer

Sie ziehen in die leer stehenden Immobilien, beleben Kindergärten, kommen als Fachkräfte oder investieren selbst in neue Betriebe. Polnische Zuwanderer haben die Uckermark als neue Heimat für sich und ihre Familien entdeckt. Eine ganze Region, die in der Vergangenheit wirtschaftlich und demografisch zu veröden drohte, lebt seit einigen Jahren wieder auf.

Die Vorteile dieser Zuwanderung sind auch  für die Einheimischen spürbar. In den halbverlassenen Dörfern spielen wieder Kinder auf der Straße. Unternehmen finden neue Mitarbeiter und die ärztliche Versorgung ist gesichert. Die zunehmende Bildungs- und Wirtschaftszusammenarbeit mit der Wachstumsregion Stettin bringt für die strukturschwache Uckermark handfeste Vorteile.

Welche Voraussetzungen müssen die Zuwanderer mitbringen, damit die Integration gelingt? Und wieviel Entgegenkommen von Seiten der Einheimischen ist nötig. Wie gehen die Menschen in der Uckermark mit Sprachbarrieren und Kulturunterschieden um? Und wo wird die gegenseitige Toleranz im deutsch-polnischen Miteinander noch immer spürbar auf die Probe gestellt?

Live aus dem Parkcafe der Uckermärkischen Bühnen in Schwedt.

 

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