In der Lebenszeit am 26. Juli 2017: Der demografische Wandel. Wie bedrohlich ist er wirklich? Eine Sendung von Judith Grümmer und Dörte Hinrichs (Mod.)

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Seit rund 20 Jahren geht es um: Das Gespenst des demografischen Wandels. Gewarnt wird vor steigender Armutsgefährdung, vor schlechterer Gesundheitsversorgung bis hin zur Verelendung ganzer Regionen. Mitunter lassen sich mit der Angst vor einer „vergreisenden“ Gesellschaft auch gute Geschäfte machen und politisch umstrittene Entscheidungen durchsetzen. Denn nicht nur Versicherungen argumentieren häufig mit dem demografischen Wandel, sondern auch Städte und Kommunen, wenn Kitas, Schulen oder regionale Krankenhäuser geschlossen werden oder der öffentliche Nahverkehr nicht mehr ausgebaut wird.
Doch wie zuverlässig sind Prognosen und Statistiken zur Bevölkerungsentwicklung tatsächlich? Sorgen weniger Kinder und mehr Rentner zwangsläufig für den Zusammenbruch des Sozialsystems? Führen weniger Arbeitskräfte tatsächlich zu Fachkräftemangel und Wirtschaftskrise?
Über diese Fragen diskutieren wir mit Expertinnen und Experten, die auch Stellung nehmen zu den Konsequenzen, die aus den prognostizierten Folgen des demografischen Wandels derzeit gezogen werden.

Ihre Meinung ist ebenfalls gefragt: Rufen Sie an unter der kostenfreien Telefonnummer 00800 4464 4464 oder schicken Sie eine E-Mail an: lebenszeit@deutschlandfunk.de

Studiogäste:
Dr. Reiner Klingholz,
Direktor des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung
Prof Dr. Gerd Bosbach, Lehrstuhl für Statistik und Empirische Wirtschafts- und Sozialforschung an der Hochschule Koblenz
Petra Lausch, Bürgermeisterin der Gemeinde Edewecht und Mitglied im Städte und Gemeindebund
Madeleine Hofmann, Journalistin mit Schwerpunkt Demografie und Botschafterin der Stiftung Generationengerechtigkeit
Sandra Kothe, ehem. Mitglied in der Arbeitsgruppe „Jugend gestaltet Zukunft“ des Bundesfamilienministeriums

 

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