Mosaico Boliviano, Coverabbildung,von Judith Grümmer und Max Steiner.

Als Max Steiner und Judith Grümmer sich entschieden, dieses Buch herauszugeben, um in Alltagsgeschichten den Facettenreichtum Boliviens zu dokumentieren, hatten sie sich zum Ziel gesetzt, der Kraft zu vertrauen, die in leisen, hintergründigen, aber authentischen Zwischentönen ruht. Entstanden ist ein Mosaik aus bolivianischen Begegnungen und Momentaufnahmen jenseits der tagesaktuellen Schlagzeilen, gedacht auch für den geschärften Blick, abseits der Themen, die ein guter touristischer Reiseführer bieten kann.

In einem Spannungsfeld zwischen journalistischer Berichterstattung, eigener Erkundungen junger Freiwilliger im Sozialeinsatz und dem Hintergrundwissen eines eingewanderten Schweiz-Bolivianers, der auch die Schattenseiten seiner neuen Heimat kennen lernte, ist „Mosaico Boliviano“ entstanden: ein Mosaik aus Erfahrungen, Erlebnissen und Eindrücken unterschiedlichster Charaktere – so kontrastreich und vielfältig wie auch Bolivien.

„Alles, was Stimme hat, überlebt.“, kommentierte Thomas Alva Edison seine Erfindung der ersten „Sprechmaschine“, des Phonographen. Getreu seinem Motto, hat Judith Grümmer immer wieder Menschen eine Stimme gegeben und dokumentiert, was sie zu sagen haben. Ob hörbar gemacht in Radiobeiträgen oder verschriftet zwischen zwei Buchdeckeln: Die ureigene Authentizität, die Unmittelbarkeit ihres Gegenübers zu wahren, ist für die Herausgeberin ein wichtiges Stilmittel beim Sammeln von Lebensgeschichten und Momentaufnahmen.

Mosaico Boliviano.
Bolivien in Reportagen, Interviews und Momentaufnahmen

Sucre/Köln 2011, 17 x 24 cm, 220 Seiten, zahlreiche farbige, teils ganzseitige Abbildungen, broschiert. Deutsch/Spanisch. ISBN 978-3-00-033447-4. März 2011. [D] 29,80 Euro; [AT] 30,70 Euro; [CH] 49,90 CHF. Hier bestellen…

Mehr unter www.mosaicoboliviano.com

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3 Responses to Das Buch: Mosaico Boliviano – Bolivien in Reportagen, Interviews und Momentaufnahmen

  1. […] mehr über “Carlos und Reína” wissen möchte, kann hier zwei Auszüge aus dem Buch “Mosaico Boliviano” nachlesen, die während meiner letzten Bolivienaufenthalte entstanden […]

  2. […] Rodolfo Avendaño, Schulleiter des IPEPRO, einer polytechnischen Bildungs- und Erziehungseinrichtung für ehemalige Schulabrecher in El Villar, hatte 2009 auf mein Erstaunen , dass auch er für seine Schüler um Strickuntericht nachfragte, seine eigene Begeisterung mit folgenden Worten erklärt: „Ich sehe darin die gute Chance, bereits nach kurzer Zeit Strümpfe und Strickerzeugnisse herstellen zu können. Sinnvolle Produkte, die in der Familie genutzt oder später sogar verkauft werden können. Damit stünden die SchulungsteilnehmerInnen mit einfachsten Mitteln vor der Möglichkeit, selbst eine gewerbliche Kleinstfirma zu gründen. Solche Initiativen sind natürlich ideal für unsere oft etwas ungeduldigen Jugendlichen, die das schnelle Geld suchen, sich oft von den einfachen Verdienstmöglichkeiten verleiten lassen und damit kurzfristig denken. Deshalb ist gerade diese Initiative der Stricknadeltechnik für alle bolivianischen Dörfer äußerst sinnvoll.“ (mehr dazu – siehe: Mosaico Boliviano) […]

  3. […] Rodolfo Avendaño, Schulleiter des IPEPRO, einer polytechnischen Bildungs- und Erziehungseinrichtung für ehemalige Schulabrecher in El Villar, hatte 2009 auf mein Erstaunen , dass auch er für seine Schüler um Strickuntericht nachfragte, seine eigene Begeisterung mit folgenden Worten erklärt: „Ich sehe darin die gute Chance, bereits nach kurzer Zeit Strümpfe und Strickerzeugnisse herstellen zu können. Sinnvolle Produkte, die in der Familie genutzt oder später sogar verkauft werden können. Damit stünden die SchulungsteilnehmerInnen mit einfachsten Mitteln vor der Möglichkeit, selbst eine gewerbliche Kleinstfirma zu gründen. Solche Initiativen sind natürlich ideal für unsere oft etwas ungeduldigen Jugendlichen, die das schnelle Geld suchen, sich oft von den einfachen Verdienstmöglichkeiten verleiten lassen und damit kurzfristig denken. Deshalb ist gerade diese Initiative der Stricknadeltechnik für alle bolivianischen Dörfer äußerst sinnvoll.“ (mehr dazu – siehe: Mosaico Boliviano) […]

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