Der doppelgesichtige römische Schutzgott Janus gehört zu den ältesten römischen Gottheiten. Dargestellt wird Janus mit zwei in entgegengesetzte Richtungen blickenden Gesichtern (Januskopf). Er ist der Gott der Tore und symbolisiert Anfang und Ende, Vergangenheit und Zukunft. Sein Tempel war ein Doppeltor zum Forum Romanum. In Kriegszeiten war dieser Tempel geöffnet, wenn überall im Reich Frieden herrschte wurde er feierlich geschlossen. Bei kultischen Opferhandlungen zu Ehren des Gottes Janus, die jeden Morgen erfolgte, schaute man nach hinten und nach vorne.

So wie der doppelgesichtige Gott Janus  das Doppelseitige des Lebens in den Blick nimmt: Die Vergangenheit ebenso wie die Zukunft. Das Glück ebenso wie die Zumutungen des Lebens. Die Bildsäulen des Janus waren in der römischen Antike mit Lorbeer bekränzt. An seinem Festtag, dem 1. Januar, tauschte man diese gegen frische Kränze aus. Nach diesem römischen Schutzgott ist der Monat Januar benannt.

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