Einsam und gebrechlich. Die Angst vor dem Altsein. Eine Sendung von Judith Grümmer und Dörte Hinrichs (Mod.)

Zum Nachhören

„Das Alter ist ein Massaker“,  so der amerikanische Schriftsteller Philipp Roth, also eine Abfolge von Krankheiten mit tödlichem Ende, von Kräfteverlusten und zunehmenden Abhängigkeiten.

Wie Kindheit und Jugend, so bringt auch das Alter neue Möglichkeiten und Herausforderungen mit sich, weiß der Nürnberger Psychogerontologe Frieder R. Lang.

„Das Alter befragt den Menschen: Wer bist du?“ Und im besten Fall – so der Kölner Schriftsteller Dieter Wellershoff – kann die Antwort lauten: „Das Wesentliche ist mir nicht zu nehmen. Das muss man erreichen, um menschlich leben zu können.“

Drei Beispiele, wie unterschiedlich wir auf das Altwerden und Altsein blicken können. In der Öffentlichkeit jedoch ist unser Altersbild  geprägt von der Angst vor Einsamkeit, Hilflosigkeit, Schmerzen und Kompetenzverlust. Dabei steht die Angst  im krassen Widerspruch zu den vielgepriesenen Idealen eines ausgefüllten, aktiven, gesunden und selbstbestimmten Lebens.

Doch ist das Alter tatsächlich nur Verlust und Belastung? Oder haben die Recht, die auch in ihrem Altsein viel Gutes entdecken, wenn man sich nur auf sein Alter einlässt?

Wie erleben Sie Ihr eigenes Altern? Wie gehen Sie mit dem Widerspruch zwischen Fitnessanspruch und der Angst vor Einsamkeit und Gebrechlichkeit um? Und wie blicken Sie als junger Mensch auf das Altsein? Machen Ihnen die Alters-Erfahrungen – z.B. in der eigenen Familie – Angst oder geben Sie Mut?

Diskutieren Sie mit. Rufen Sie uns an unter der kostenfreien Telefonnr. 00800 44 64 44 64 oder mailen Sie uns unter: lebenszeit@deutschlandfunk.de

Unsere Gesprächspartner sind:

Dieter Wellershoff, Schriftsteller
Prof. Frieder R. Lang, Institut für Psychogerontologie, Universität Erlangen-Nürnberg
Henrike Voss,  Pflegepädagogin, Theaterpädagogin und angehende Sportgerontologin

Mehr

 

 

 

Share →
Follow

Get every new post delivered to your Inbox

Join other followers: