Deutschlandfunk am 25. März 2015, in der „Länderzeit“: Totalverbot oder Unterrichtsmedium? Die Diskussion über Smartphone-Nutzung, Tablets und WLAN an deutschen Schulen. Eine Sendung von Judith Grümmer und Michael Roehl (Mod.)

Im Schulgebäude und auf dem Schulgelände sind Mobilfunktelefone und sonstige digitale Speichermedien, die nicht zu Unterrichtszwecken verwendet werden, auszuschalten“, heißt es in  Bayern. In den meisten anderen Bundesländern müssen die Schulen selbst in ihrer Hausordnung festlegen, wie sie mit den digitalen Medien während der täglichen Schulzeit umgehen. Mit der Konsequenz, dass die Smartphone und Tablets in der einen Schule verboten, in einer anderen jedoch ausdrücklich im Unterricht verwendet werden.

Die Befürworter des Totalverbots sind davon überzeugt, dass es wichtig ist, der ewig auf ihr Display starrenden Jugend wenigstens in der Schule einen medienfreien Raum zu sichern.

Aus Sicht von Lernforschern und Pädagogen der falsche Weg: Sie sehen in den digitalen Medien die Chance, im Unterricht die Medienkompetenz und auch die Persönlichkeitsent-wicklung von Jugendlichen zu unterstützen.

Dass deutsche Schüler auch im internationalen Vergleich in Sachen Computerkompetenz nur mittelmäßig abschneiden, wird zukünftig auch für den Wirtschaftsstandort Deutschland zum Problem werden, lautet ein weiterer Kritikpunkt an der schlechten technischen Ausstattung vieler Schulen.

Wie sollte der schulpolitische und pädagogische Aufbruch in die digitale Zukunft aussehen? Welche Regeln sind vernünftig? Welche technische Ausstattung ist zeitgemäß und realisier-bar? Wie sehen Unterrichtskonzepte aus, die Smartphone und Tablet in den Unterricht integrieren?

Unsere Gesprächspartner sind u.a.:

Hannah-Katharina Kiennen, LandesschülerInnenvertretung Rheinland-Pfalz

Regina Schneider, Schulleiterin der Gesamtschule Xanten – Sonsbeck

Richard Heinen, Lernforscher an der Universität Duisburg-Essen

 

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