Deutschlandfunk am 23. September 2016, in der Lebenszeit : Auch ohne Kinder glücklich sein? Der Abschied vom Kinderwunsch. Eine Sendung von Judith Grümmer und Michael Roehl (Mod.)

Viele Paare wünschen sich Kinder. Wenn die Schwangerschaft jedoch nach mehreren verhütungsfreien Jahren immer noch ausbleibt, dann wächst die Angst, ungewollt kinderlos zu bleiben. Spätestens dann beginnt der Gang in die Arztpraxen und Kliniken. Doch am Ende eines langen medizinischen Behandlungsweges muss fast die Hälfte aller Paare ihren Kinderwunsch aufgeben.

Doch der Weg, dies zu akzeptieren, ist schwer. Die daraus entstehenden seelischen, sozialen und auch körperlichen Belastungen sind enorm. Zu den oft als traumatisch empfundenen vergeblichen Kinderwunschbehandlungen kommen Versagens- und Schuldgefühle. Und die Trauer um die Kinderlosigkeit kann sogar die Liebe zerstören und krank machen.

Was bedeutet es, wenn der Lebenstraum vom eigenen Kind platzt? Welcher Prozess ist notwendig, um sich von diesem Traum zu verabschieden? Und wie kann man für sich und als Paar ein Leben entdecken, das auch ohne Kinder lebenswert ist?

Wenn Sie uns von Ihren Erfahrungen berichten wollen oder Fragen zum Thema haben: Dann rufen Sie kostenfrei an unter Tel. 00 800 4464 4464 oder schreiben Sie an: lebenszeit@deutschlandfunk.de

Unsere Gesprächsgäste sind:

Franziska Ferber, Kinderwunsch-Coach aus München

Dr. med. Wolf Lütje, Gynäkologe, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am Ev. Amalie Sieveking-Krankenhaus in Hamburg

Dorothee Kleinschmidt, Ärztin, Familientherapeutin und  Beraterin bei pro familia und im Beratungsnetzwerk Kinderwunsch BKiD

Dr. med. Dr. phil. Stefan Buntrock, Facharzt für Urologie und Sexualmedizin

Lebenszeit“ vom 7. August 2015 – im Deutschlandfunk : „Jenseits von Besitz und Reichtum. Was braucht es zum Glücklichsein?“ Eine Sendung von Judith Grümmer und Michael Roehl (Mod.)

Es braucht keine großen Koffer, steinerne Paläste und teure Autos, um es spüren: Das Gefühl, im Leben glücklich zu sein, ist oft kostenlos zu haben. Wohlstand, gar Reichtum und Besitz sind keineswegs mit Wohlbefinden und Lebenszufriedenheit identisch. Das zumindest behaupten viele Studien, in denen Wissenschaftler nachgefragt haben, was Menschen hierzulande und weltweit glücklich macht.

Wirtschaftspolitisch sind die meisten Industriegesellschaften immer noch auf Wirtschaftswachstum fixiert. Doch tatsächlich ändern immer mehr Menschen ihr Leben: Raus aus dem Hamsterrad und runter mit den Konsum-Ansprüchen. Das Streben nach Lebensglück geht gerade auch bei jungen Menschen mit der Überzeugung einher, das über die Lebensgrundsicherung hinaus Zeiten für Beziehungen, Erlebnisse und Erfahrungen wichtiger sind, als ein üppiges Einkommen.

Bedeutet Glück jenseits von Besitz und Reichtum vielleicht auch, dass man den Blick schärfen kann für die vielen kleinen Momente des Leben, die für Geld nicht zu kaufen sind?

Was braucht es zum Glücklichsein?:

  • Karlheinz Ruckriegel, Professor für Makroökonomie, Psychologische Ökonomie und Glücksforschung an der betriebswirtschaftlichen Fakultät der Technischen Hochschule Nürnberg
  • Angela Bieda, Diplompsychologin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungs- und Behandlungszentrum für psychische Gesundheit der Ruhr-Universität Bochum
  • Fabian Ries, Minimalist und digitaler Nomade aus Berlin
  • Johanna Zumbé, beginnt nach dem Studium der Wirtschaftspsychologie mit ihrem ökologischen Freiwilligenjahr
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